In den heißen Sommermonaten meiden viele Menschen Spa-Einrichtungen, Sauna, Dampfbad und Co. Die meisten von ihnen glauben, dass sie die Hitze-Anwendungen nicht benötigen, wenn die Temperaturen steigen. Doch die Vorteile des Saunagangs im Sommer sind mittlerweile sogar wissenschaftlich erwiesen. Es lohnt sich also, ganzjährig ein Spa zu besuchen.

Durch regelmäßige Besuche im Dampfbad oder der Sauna können die Muskeln entspannen, der Blutdruck wird abgesenkt und Stress kann abgebaut werden. Selbst Giftstoffe können durch die Hitze-Anwendungen aus dem Körper gespült werden. Gleichzeitig wird die Hitzebeständigkeit des eigenen Körpers durch die regelmäßigen Hitzeanwendungen gestärkt, so dass man auch an besonders heißen Tagen nicht so schnell ins Schwitzen kommt. Doch es gibt einige Regeln, an die man sich gerade in den Sommermonaten bei seinen Spa-Besuchen halten sollte.

Ausreichend trinken ist wichtig

So ist es von besonderer Bedeutung, stets ausreichend zu trinken. Durch die erhöhten Temperaturen und das Schwitzen verliert der Körper viel Flüssigkeit, die ihm durch das Trinken wieder zugeführt werden muss. Experten raten dazu, vor, während und nach dem Spa-Besuch wenigstens je einen halben Liter Wasser zu trinken. Beim Schwitzen gehen ebenfalls Elektrolyte verloren. Um diese dem Körper wieder zuzuführen, kann das Wasser auch mit Kokoswasser, einer Prise Salz oder Honig versetzt werden.

Bei der Nutzung von Whirlpools ist das regelmäßige und ausreichende Trinken ebenfalls wichtig. Die klassischen Auswirkungen des Spa, wie die Steigerung der Durchblutung und der Herzfrequenz, sowie die Ankurbelung des Kreislaufs kommen auch im Whirlpool zum Vorschein. Deshalb ist das richtige Trinkverhalten hier ebenfalls wichtig.

Duschen ist wichtig

Vor und nach dem Besuch von Sauna, Dampfbad oder Whirlpool ist zudem eine gründliche Dusche angeraten. Vor dem Besuch der Sauna ist dies wichtig, um Reste von Körperlotion und Co. abzuspülen. Diese könnten sich sonst in der Sauna oder im Wasser des Whirlpools absetzen. Gleichzeitig können durch Lotion-Reste die Giftstoffe schlechter aus den Poren geschwitzt werden.

Nach dem Saunagang ist ebenfalls eine Dusche angeraten, idealerweise mit kaltem Wasser. So können sich die Poren wieder schließen und das Blut wird zurück in die Organe gepumpt.

Nicht zu lange in der Sauna bleiben

Wichtig ist ebenfalls, dass man nicht zu lange in der Sauna bleibt. Ideal sind 15 bis 20 Minuten Verweildauer. Danach sollte dem Körper eine fast ebenso lange Pause gegönnt werden, bevor der zweite Saunagang folgt. Generell gilt: Der Körper muss aufgehört haben, zu schwitzen, bevor der zweite Gang ins Dampfbad ansteht.

Sobald jedoch das Gefühl von Herzrasen auftritt, Schwindel oder die Angst vor einer Ohnmacht, sollten die Einrichtungen verlassen werden. Eine Steigerung der Herzfrequenz um 30 Prozent ist zwar normal, allerdings gilt es auch als Warnsignal, wenn die Herzfrequenz zu schnell ansteigt.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 15. Juni 2017 um 05:48 Uhr in Wellness: Empfehlungen | 277 Aufrufe

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