Rooibos-Tee oder auch Rotbusch-Tee gewinnt unter Teeliebhabern zunehmend an Bedeutung. Er liefert bekömmliche Wärme, wertvolle Nährstoffe und kann auch unsere Gesundheit unterstützen.

Der Rooibos-Tee entsteht aus einer strauchartigen Pflanze, die zur Familie der Hülsenfrüchtler zählt. Diese wird ausschließlich in den südafrikanischen Provinzen West- und Nordkap angebaut. Der Strauch kann bis zu zwei Meter hoch werden und bildet eine leicht rötliche Rinde an seinen dünnen Zweigen aus. Der Tee entsteht aus der zerkleinerten, getrockneten und fermentierten Rinde. Der Tee selbst ist ebenfalls rotbraun, geschmacklich sehr mild, fast schon etwas süßlich. Allerdings gehört der Rotbusch nicht zu den klassischen Teegewächsen, so dass Rotbusch-Tee eher ein Aufgussgetränk als ein herkömmlicher Tee ist.

Rooibos-Tee kommt ohne Koffein aus

So enthält der Rooibos-Tee weder Koffein, noch Gerb- oder Bitterstoffe. Daher gilt er auch als besonders bekömmlich. Dafür liefert der Tee reichlich Eisen, Kalium, Kalzium, Natrium, Flavonoide und ätherische Öle, um nur einige Inhaltsstoffe zu nennen.

Kein Wunder, dass man dem Rooibos-Tee auch einige gesundheitsfördernde Wirkungen nachsagt. So soll er unter anderem den Cholesterinwert senken. Das bestätigte sich in einer südafrikanischen Studie mit Probanden, die regelmäßig Rotbusch-Tee tranken. Damit könnte der Tee auch dabei helfen, die Entstehung von Arterienerkrankungen, wie etwa der Arteriosklerose zu vermeiden.

Rotbusch-Tee besonders bekömmlich

Darüber hinaus sagt man dem Aufguss eine beruhigende Wirkung nach, was nicht zuletzt an dem fehlenden Koffein liegen dürfte. Bauchschmerzen und Magenkrämpfe soll der Tee überdies lindern können und auch Krämpfe sollen gelöst werden. Ganz wichtig dabei: Reizungen der empfindlichen Magenschleimhaut bleiben aus. Zusätzlich sorgen die ätherischen Öle für die entspannende und beruhigende Wirkung.

Nicht zuletzt sind sekundäre Pflanzenstoffe, wie die Flavonoide enthalten. Sie geben der Rinde der Zweige ihre charakteristische und namensgebende Farbe. Wird die Rinde fermentiert, verstärkt sich die Farbe zusätzlich. Generell sagt man Flavonoiden eine antioxidative Wirkung nach, so dass sie freie Radikale einfangen. Allerdings fehlen bislang wissenschaftliche Belege für diese Wirkung.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 25. April 2022 um 10:35 Uhr in Gesund leben & ernähren | 310 Aufrufe

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