Pinienkerne sind nicht nur lecker, sondern enthalten auch reichlich wertvolle Nährstoffe, die die Gesundheit unterstützen können. Ob als Bestandteil leckerer Pestos, als Garnitur für Salate oder in der Spargelzeit – Pinienkerne überzeugen mit einem buttrigen Geschmack.

Ursprünglich stammen sie aus der mediterranen Küche, was schon ein Hinweis auf ihre wertvollen Inhaltsstoffe ist. Gewonnen werden die Pinienkerne aus den Zapfensamen der Pinie. Sie werden meist von Hand gepflückt und das frühestens drei Jahre nach der Pflanzung des Baums. Kein Wunder also, dass Pinienkerne nicht gerade zu den günstigsten Knabbereien zählen.

Was steckt drin in Pinienkernen?

Dennoch lohnt sich die Investition in die leckeren Kerne, denn sie enthalten gute Fette. Die ungesättigten Fettsäuren gelten als sehr gesund und können sogar während einer Diät verzehrt werden. Nur übertreiben sollte man es mit dem Genuss nicht, denn Fett bleibt Fett.

Ebenfalls werden Pinienkerne gerne als Muskel- und Nervennahrung bezeichnet. Das liegt vor allem am enthaltenen Magnesium. Pro 100 Gramm kommen Pinienkerne auf 251 Milligramm Magnesium, das unter anderem die Funktionen des Nervensystems und der Muskulatur unterstützen soll. Darüber hinaus enthalten die Kerne auf 100 Gramm 14 Milligramm Vitamin E, das vor allem bei Stress und intensivem Sport die Zellen schützen kann, die dann besonders anfällig sind.

Der Eisenwert liegt bei 5,5 Milligramm pro 100 Gramm und so können Pinienkerne auch die Blutbildung unterstützen. Vor allem Frauen und Veganer profitieren von diesem hohen Eisengehalt und können damit einem Eisenmangel ein Stück weit vorbeugen.

Wie werden Pinienkerne genossen?

Pinienkerne lassen sich direkt aus der Verpackung verzehren. Um den Geschmack zu intensivieren, können sie aber auch in einer beschichteten Pfanne angeröstet werden – allerdings stets ohne Fett. Pinienkerne verleihen vielen Gerichten aus der italienischen und orientalischen Küche das gewisse Etwas, aber auch Müslis oder Kuchen lassen sich mit ihnen aufwerten.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 01. August 2019 um 06:27 Uhr in Gesund leben & ernähren | 158 Aufrufe

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