Die Brennnessel gilt als sehr gutes, natürliches Heilmittel. Die positiven Wirkungen auf die Gesundheit bedeuten jedoch auch, dass es zu Nebenwirkungen kommen kann. Das sind Wirkungen, die neben den erwünschten Hauptwirkungen oft unerwünscht auftreten. Doch für alle, die sich jetzt Sorgen machen, eine Behandlung mit Brennnesseln könnte ihnen schwere Schäden zufügen: Das ist unbegründet. Die Brennnessel Nebenwirkungen sind meist nicht sehr intensiv und werden von Patienten unterschiedlich wahrgenommen.

 

Klassische Nebenwirkungen der Brennnessel

 

Zu den typischen Nebenwirkungen der Brennnessel gehören Probleme im Magen-Darm-Bereich. So können Blähungen und Durchfall, Sodbrennen und Übelkeit auftreten. Auch ein verstärktes Völlegefühl wird mitunter beobachtet. Wer ältere Pflanzen einnimmt, kann unter Magenreizungen leiden und die Haut kann bei empfindlichen Personen mit Juckreiz, Ausschlag oder Nesselsucht auf die Behandlung reagieren.

 

Diabetiker, die Brennnesseln als Naturheilmittel einnehmen, sollten ihren Blutzuckerspiegel regelmäßig kontrollieren. Zwar steigt dieser nur äußerst selten an, dennoch sollte er im Auge behalten werden.

 

Inwieweit die Nebenwirkungen ausgeprägt sind, ist unterschiedlich, ebenso das Empfinden des Einzelnen, ob diese störend sind und die Behandlung deshalb abgebrochen werden sollte. Im Zweifel sollte Rücksprache mit dem Naturheilpraktiker oder dem TCM-Arzt gehalten werden. Dieser kann meist noch einige zusätzliche Tipps geben.

 

Wechselwirkungen und Gegenanzeigen der Brennnessel

 

Auch Wechselwirkungen können auftreten, wenn die Brennnessel mit anderen Mitteln verwendet wird. So können bei der Einnahme blutzuckersenkender Mittel oder blutgerinnungshemmender Medikamente Wechselwirkungen auftreten. In letzterem Fall ist das in der Brennnessel enthaltene Vitamin K daran schuld. Daher  sollten Patienten ihre Werte regelmäßig überprüfen (lassen).

 

Außerdem gibt es Gegenanzeigen, in diesen Fällen sollte die Brennnessel gar nicht zur Anwendung kommen. Dazu zählen etwa Ödeme, die aufgrund einer nicht voll ausgeprägten Tätigkeit von Herz oder Nieren entstehen. Bei einer bekannten Allergie gegen die Brennnessel sollte auf die Behandlung mit der Pflanze oder mit aus ihr gewonnenen Mitteln ebenso verzichtet werden. Außerdem raten Experten dazu, dass Kinder unter zwölf Jahren noch keine Brennnesselpräparate anwenden sollten.

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 18. November 2013 um 08:00 Uhr in Gesund leben & ernähren | 1133 Aufrufe

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