Der Rotklee gilt als bekannte Heilpflanze, die vor allen Dingen gegen die Wechseljahrsbeschwerden eingesetzt wird. Dabei kann er noch viel mehr. Warum aber wirkt der Rotklee so gut gegen Hitzewallungen und Co.? Grund dafür sind die enthaltenen Isoflavone, die einen großen Bestandteil des Rotklees ausmachen.

 

Sie gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen und ähneln in ihrem Aufbau dem körpereigenen Östrogen. Dadurch werden Mangelerscheinungen an diesem Hormon, die in den Wechseljahren auftreten, bekämpft werden.

 

Die wichtigsten Inhaltsstoffe und Wirkweisen von Rotklee

 

Der Rotklee ist übrigens schon seit langem als Heilpflanze bekannt. Schon im Altertum nutzte man die Wiesenpflanze, die als besonders anspruchslos gilt. Dabei sind nicht nur die sekundären Pflanzenstoffe für die positiven Wirkungen verantwortlich, sondern ebenso die enthaltenen Gerbstoffe, Phenole, ätherischen Öle, Glykoside und Proteine.

 

Dennoch wird der Rotklee vorwiegend zur Bekämpfung der typischen Beschwerden in der Menopause genutzt. Darüber hinaus kann er zur Entgiftung und Blutreinigung eingesetzt werden. Auch die Anregung des Appetits wird ihm nachgesagt. Zusätzlich kann er die Lebertätigkeit anregen und die Verdauung fördern. Außerdem soll er einen gewissen Schutz vor rheumatischen Erkrankungen und Gicht bieten, sowie die Rekonvaleszenz fördern.

 

Nicht zuletzt schützt der Rotklee die Haut, denn die schädlichen freien Radikalen werden von ihm bekämpft. So kann die Haut vor der vorzeitigen Alterung geschützt werden, die besonders häufig dann entsteht, wenn man sich häufig der UV-Strahlung aussetzt.

 

Rotklee in den Wechseljahren

 

In der Menopause ist der Rotklee unverzichtbarer Begleiter, wenn auf die klassische Hormontherapie verzichtet werden soll. Sobald die Menopause einsetzt, ist die optimal abgestimmte Menge von Gestagen, Östrogen und Androgen, die von den Eierstöcken produziert wird, nicht mehr im Gleichgewicht. Stattdessen werden weniger Hormone produziert. Den weiblichen Östrogenen entsprechen laut aktuellem Wissensstand fünf verschiedene Isoflavone. Vier von ihnen sind im Rotklee enthalten, so dass er das hormonelle Ungleichgewicht während der Wechseljahre ausgleichen kann.

 

Zudem ist Rotklee sehr gut verträglich, was daran liegt, dass die sekundären Pflanzenstoffe an Glucose gebunden sind. Die Hitzewallungen, Schlafstörungen, Nervosität und Reizbarkeit sollen mit Rotklee besonders gut bekämpft werden können. Auch soll er vorhandene Falten glätten, Akne bekämpfen und Hautreizungen und Rötungen lindern. Damit sorgt er nicht nur für mehr Ausgeglichenheit im Klimakterium, sondern gilt zusätzlich als Schönheitskur von innen.

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Mittwoch, 20. November 2013 um 08:01 Uhr in Gesund leben & ernähren | 1537 Aufrufe

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