Die Mangostan gehört zu den bekanntesten und viel versprechendsten Beeren für die Beauty Industrie. Die Beeren selbst wachsen am gleichnamigen Baum, allerdings braucht dieser viele Jahre, um zu wachsen. Deshalb können die besten Ernten der Beeren erst nach einer Wachstumszeit des Baums von etwa 20 Jahren erreicht werden. Damit die Ernte gelingt, sind die Beeren zudem von Hand zu pflücken.

Die Frucht selbst weist in etwa die Größe einer Tomate auf und reift in der Zeit von November bis Dezember. Die Schale erinnert an Leder und ist purpurrot gefärbt. Das Fruchtfleisch ist weißlich gefärbt und sehr saftig. Die Beeren werden heute vorwiegend in Brasilien, Mittelamerika und Asien angebaut.

Die Mangostan gilt als sehr leckere Frucht und weist einen leicht säuerlichen, aber angenehmen Geschmack auf. Dieser erinnert ein wenig an Ananas, Pfirsich oder Grapefruit. Bis zu fünf Gramm Ballaststoffe sind in den Beeren enthalten. Dabei kann man sie roh verzehren oder zu einem Pürree oder Marmelade weiter verarbeiten.

Mangostan für die Gesundheit

Die Frucht ist aber nicht nur einfach lecker, sondern kann auch die Gesundheit unterstützen. Antioxidantien sind in der Mangostan in sehr hoher Konzentration enthalten. Zu ihnen werden unter anderem

  • Tannine,
  • Polyphenole oder
  • Katechine gezählt, aber genauso die
  • Xanthone.

Letztere liegen in besonders hoher Konzentration in der Frucht vor. Aufgrund der Inhaltsstoffe gilt die Mangostan in Asien, auch in der TCM, als wirksames Mittel, das Entzündungen und Schmerzen hemmen kann. Bakterien und Viren sollen dank der Xanthone blockiert werden und diese sind ebenso dafür verantwortlich, dass insgesamt sechs verschiedene Pilze abgeblockt werden, die als krankheitserregend gelten.

Mittlerweile hat sich sogar die Wissenschaft den Beeren angenommen und so bestehen zahlreiche Studien, die die Wirksamkeit der Beeren aufgrund der enthaltenen Inhaltsstoffe bestätigen können. So gilt die Mangostan als Fänger freier Radikaler und man sagt ihr nach, dass sie das Immunsystem stärken und die Darmflora aufbauen kann. Gerade der Darm profitiert vom Genuss der Frucht, denn die Bioaktivstoffe, die darin enthalten sind, können Giftstoffe im Darm binden. Somit wird auch der Stoffwechsel unterstützt. Heute empfiehlt man die Frucht sogar vorbeugend bei Osteoporose einzunehmen und selbst bei verschiedenen Hautkrankheiten soll sie hilfreich sein.

Mangostan auch für die Haut

Doch nicht nur die eigene Gesundheit kann von den leckeren Beeren profitieren, sondern ebenso die Haut. Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe sorgen dafür, dass die Frucht genauso als Anti-Aging-Mittel eingesetzt werden kann. Ein Körperöl, in dem die Mangostan verarbeitet ist, kann bei regelmäßiger Anwendung zu einer seidig glatten Haut führen.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Mittwoch, 05. Juni 2013 um 07:37 Uhr | 1225 Aufrufe

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