Kann eine gesunde Ernährung auch stressresistenter machen? Experten glauben ja. Sie gehen davon aus, dass bestimmte Lebensmittel unsere Nerven stärken können. Welche Lebensmittel das sind und wie sie uns im Kampf gegen den täglichen Stress unterstützen sollen, zeigen wir im Folgenden kurz auf.

Unter anderem sollen Eier die Nerven stärken und weniger anfällig gegenüber Stress machen. Das Eiweiß hat dabei weniger Bedeutung als das Eigelb. Es enthält Cholin und Lecithin. Cholin ist ein wichtiges B-Vitamin und zusammen mit Lecithin gilt es als Baustein für die Nerven.

Nervennahrung gegen Stress

Als die Nervennahrung schlechthin sind Nüsse bekannt. Das Studentenfutter, in dem verschiedene Nüsse und Rosinen vermengt werden, ist seit langem bekannt und beliebt. Nüsse sind reich an B-Vitaminen und Magnesium, bieten aber auch die Versorgung mit Vitamin E. Insgesamt können sie den Energiehaushalt erhöhen und die Nerven stärken. Vor allem Pistazien und Walnüssen sagt man dabei eine nervenstärkende Wirkung nach.

Auch Joghurt soll die Nerven stärken können. Die enthaltenen B-Vitamine, das Eiweiß, Magnesium und Kalzium gehören zu den essentiellen Nährstoffen, die für den Aufbau der Nerven verantwortlich sind. Infrage kommt aber in erster Linie Naturjoghurt. Dieser kann dann nach Belieben mit frischem Obst, wie Kiwis, Ananas oder Bananen versetzt werden, um auch geschmacklich einen Genuss zu erleben.

Weitere Lebensmittel für die Nerven

Auch Fisch ist ein begehrtes Lebensmittel, welches den Nerven helfen kann. Hier sind vor allem die Omega-3-Fettsäuren ausschlaggebend. Sie schützen uns vor Antioxidantien und kräftigen die Nervenzellen. Besonders geeignet für die Nervennahrung sind Wildlachs, Thunfisch, Makrele und Hering. Alternativen zu Fisch bieten Salate, die mit Lein-, Walnuss- oder Rapsöl angereichert werden und ebenfalls reich an Omega-3-Fettsäuren sind.

Die modernen Superfoods, wie unter anderem Quinoa und Amaranth, gelten ebenfalls als sinnvolle Nervennahrung. Schon die Inkas und Azteken wussten um die wertvollen Inhaltsstoffe, darunter Eiweiße, Vitamine, Mineralstoffe und Tryptophan. Diese Aminosäure ist bekannt dafür, das Nervengerüst zu stärken und die allgemeine Stimmung zu verbessern. Eine weniger exotische Alternative zu Quinoa und Amaranth sind dagegen Haferflocken, die ebenfalls viel Vitamin B enthalten und gegen Stress wirken.

Außerdem kann Kakao für die Nerven stärkend wirken. Alleine der Duft eines heißen Kakaos sorgt bereits für gute Stimmung. Hier ist ebenfalls die Aminosäure Tryptohphan enthalten. Last but not least kommt Spinat als Nervennahrung infrage. Er kann als Beilage zu Fleisch oder Fisch gereicht oder zu einem grünen Smoothie verarbeitet werden. Spinat ist reich an Magnesium und kann so auch angeschlagenen Menschen helfen. Wer nämlich unter einem Magnesiummangel leidet, ist innerlich sehr angespannt, wenig belastbar und generell anfälliger Stress gegenüber.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 16. Februar 2017 um 06:25 Uhr in Gesund leben & ernähren | 282 Aufrufe

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