Eine entspannende Massage – das ist nicht nur eine Wohltat für die angespannten Muskeln, sondern auch für die Seele. Doch längst muss es nicht mehr das klassische Massageöl sein, das vielfach zu allerlei Ärger führte. Nein, der neueste Trend in diesem Bereich heißt Massagekonfekt.

Im Grunde genommen sieht dieses feste Konfekt wie echte Pralinen aus, allerdings ist es im Handel sehr teuer. Zudem hat sich in aktuellen Untersuchungen ergeben, dass manche dieser Produkte Konservierungs- und Fettersatzstoffe enthalten, die bedenklich sind, wie etwa Silikone und Paraffine. Die enthaltenen Duftstoffe sind ebenfalls oftmals synthetisch hergestellt und lassen sich nicht selten an dem starken Duft erkennen.

Wer es preiswerter mag, kann sich das begehrte Massagekonfekt aber auch selbst herstellen. Aus 50 Gramm Kakaobutter, 20 Gramm raffinierter Sheabutter, 10 Milliliter Pflanzenöl und zehn Tropfen ätherischen Öls lässt sich das ganz individuelle Massagekonfekt herstellen. Auch die im Handel erhältlichen Produkte basieren auf diesen natürlichen Inhaltsstoffen, die in jeder Apotheke erhältlich sind.

Gewonnen wird die pflegende Sheabutter aus den Nüssen des gleichnamigen Baums, der in den Tropen wächst. Häufig wird sie auch in hochwertigen Kosmetika und Cremes eingesetzt, da sie die Haut besonders gut pflegen soll. Außerdem werden ihr Zellerneuerungskräfte nachgesagt. Die Kakaobutter entsteht aus den gerösteten Kakaobohnen und hinterlässt ein samtig-weiches Gefühl auf der Haut. Insbesondere bei trockener und rissiger Haut hat sich diese bestens bewährt.

Das Massagekonfekt ist aufgrund seiner Zusammensetzung bei Zimmertemperatur angenehm fest. Der Schmelzpunkt liegt etwa bei Körpertemperatur, so dass das Konfekt erst bei der eigentlichen Massage langsam dahin schmilzt. Für die Zubereitung werden Kakao- und Sheabutter ins Wasserbad gegeben und dürfen dort zerschmelzen. Anschließend kommt das Olivenöl und ganz zum Schluss das ätherische Öl dazu. Die flüssige Masse lässt sich jetzt in Eiswürfel-, kleinen Kuchenformen oder den Einlagen von Pralinenschachteln einfüllen. Etwa zwölf Stunden lang darf das Konfekt bei Zimmertemperatur aushärten.

Wer das Massagekonfekt auch optisch aufwerten möchte, kann zusätzlich Glimmer, Pflanzenteile oder sehr gut verträgliche Farbe mit einmischen. Dadurch wirkt es genauso als Geschenk besonders schön. Sobald das Konfekt getrocknet ist, kann die Wellness Behandlung beginnen: Die Massage mit dem selbst gemachten Massagekonfekt dürfte mindestens genauso entspannend sein, wie mit den teuren Produkten. Übrigens lässt sich die flüssige Masse auch in ausgediente Deostifte füllen und wird so zum Massagekonfekt für unterwegs. Als Kerze mit einem entsprechenden Docht versehen, kann sogar schnell eine beruhigende Kerze daraus werden. Dabei kann das geschmolzene Wachs nach einer kurzen Abkühlphase auf die Haut geträufelt werden. Eine Verbrennungsgefahr ist hier aufgrund des niedrigen Schmelzpunktes nahezu ausgeschlossen.


# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 13. Februar 2012 um 06:55 Uhr in Wellness: Empfehlungen | 3297 Aufrufe

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