Feinstes Gold steht in Zeiten der Wirtschaftskrise vor allem für eine sichere Anlage. Goldschmuck ist seit jeher bei den Damen beliebt. Seit einigen Jahren wird Blattgold sogar in mancherlei luxuriöser Speise verarbeitet. Nun hat es das Gold auch in den Wellnessbereich geschafft. Ein Verwöhnprogramm mit dem Edelmetall soll neue Klientel anlocken, vor allem die gut situierten Kunden sollen sich mit dem Gold verwöhnen lassen.

Bei der kompletten Goldbehandlung startet man mit einem Bad, dessen Wasser mit feinsten 24-Karat-Goldpartikeln versetzt ist. Anschließend folgt eine Ganzkörpermassage, bei der die Kunden mit Goldblättchen eingehüllt werden. Diese werden anschließend mit den typischen Massagebewegungen in die Haut eingearbeitet. Dabei soll das Gold für eine Beruhigung der Haut sorgen und diese soll zudem an Elastizität und Ausstrahlung gewinnen. Als Abschluss gibt es dann noch einen Trüffel mit Goldblättchen.

Dass diese Wellnessbehandlung noch nicht allzu weit verbreitet ist, liegt vor allem an den hohen Kosten, die dafür entstehen. In der Schweiz wird die Goldmassage bereits angeboten, eine 90-minütige Behandlung schlägt mit stolzen 450 Franken zu Buche. Allerdings bleibt nach wie vor unklar, ob die goldene Massage tatsächlich positive Auswirkungen auf die Haut hat. Denn aufgrund der bisher seltenen Anwendung fehlt es an Erfahrungen in diesem Bereich.

Es kann jedoch andererseits davon ausgegangen werden, dass durch die üblichen Massagetechniken eine Linderung von Verspannungen zutage tritt und auch das Erholungsgefühl nicht auf der Strecke bleibt. Dieses alleine dem Gold zuzuschreiben, wäre jedoch fatal. Denn schlussendlich sind die Wirkungen von Massagen mittlerweile sogar von der Schulmedizin anerkannt. Bei der Wirkung von Gold fehlt jede Grundlage zur Bewertung.

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Mittwoch, 06. Januar 2010 um 09:08 Uhr in Wellness: Behandlungen | 4436 Aufrufe

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