Löwenzahn zählt zu den größten „Feinden“ von Hobbygärtnern. Das vermeintliche Unkraut ist anspruchslos und macht sich daher schnell überall breit. Vor allem die Abertausenden Samen, die in den Pusteblumen enthalten sind, sorgen für eine rasche Ausbreitung, wenngleich Kinder sich immer wieder freuen, diese Samen zu verteilen.

Für Hase und Meerschweinchen ist Löwenzahn eine nette Abwechslung auf der Speisekarte, im eigenen Garten will man das vermeintliche Unkraut dagegen oft nicht haben. Dabei ist Löwenzahn durchaus ein Superfood, wenn man es richtig einzusetzen weiß. Das zeigt schon ein Blick auf die Inhaltsstoffe der Pflanze.

Wertvolle Inhaltsstoffe im Löwenzahn

Der klassische Löwenzahn, der sich auf Wiesen, an Wegrändern und leider auch im eigenen Garten sehr wohl fühlt, überzeugt mit wertvollen Inhaltsstoffen, darunter Folsäure, Kalium und Magnesium. Aber auch Mangan, die Vitamine B1, B2, B6, A, C, E und K sind enthalten.

Insbesondere das Vitamin K sollte man dabei nicht unterschätzen. Es spielt vor allem bei der Blutgerinnung eine entscheidende Rolle und kommt in keinem anderen Lebensmittel in einer so hohen Dosis wie in Löwenzahn vor. Unter anderem soll Vitamin K gut für die Haut sein und gleichzeitig beim Entwässern unterstützen. Die Pflanze kann sowohl frisch, aber auch als Tee verzehrt werden. In der Apotheke gibt es spezielle Löwenzahntees und -pulver zu kaufen.

So schmeckt der Löwenzahn

Das frische Löwenzahnblatt hat einen eher bitteren Geschmack. Allerdings lässt sich diese Note verfeinern, je jünger der Trieb ist. Ein Bund frisch gepflückter Blätter kann beispielsweise eine Beigabe zu einem Salat sein. Ideal passt dazu ein süßliches Honig-Senf-Dressing.

Beim Sammeln des Löwenzahns sollte man darauf achten, dass nicht versehentlich benachbarte Pflanzen mit geerntet werden. Die könnten nämlich ungenießbar, im schlimmsten Falle sogar giftig sein. Ebenfalls sollte der Löwenzahn eher aus der Mitte der Wiese gepflückt werden, statt vom Wegesrand. So läuft man weniger Gefahr, dass er mit Urin von Hunden getränkt wurde.

Vor der weiteren Verarbeitung sollten die Löwenzahnblätter gründlich gewaschen werden. Neben der Zugabe zu Salaten kann aus Löwenzahn auch ein herzhaftes Pesto kreiert werden. Oder man gibt ihn grünen Smoothies bei.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 28. Mai 2020 um 06:37 Uhr in Gesund leben & ernähren | 177 Aufrufe

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