Wer sich nach einem etwas ausgefalleneren Wellness-Angebot umschaut, wird schnell auf japanische Spezialitäten stoßen, wie die Onsen. Gemeint sind damit Räume oder Becken, in denen man in den heißen vulkanischen Quellen baden kann. Das Wasser ist sehr stark mit Mineralien versetzt und tut dem Körper besonders gut. So soll das etwa 40 Grad Celsius heiße Wasser Rückenleiden entgegen wirken, Verspannungen lösen und selbst bei Hautproblemen helfen.

Allerdings sind die Onsen bisher hauptsächlich in Japan verbreitet, was vorrangig an den mehr als 8.000 heißen Quellen und den 240 Vulkanen liegt. Gebadet wird dabei völlig nackt, jedoch werden Frauen und Männer stets getrennt. Vor dem Eintritt in die Onsen müssen sich die Besucher gründlich mit Seife abschrubben. Personen mit Tattoos haben dagegen keinen Zutritt. Diese Regeln gelten nach wie vor, wenngleich sie schon Hunderte von Jahren angewandt werden.

Zunächst wird der Körper im warmen Wasser stark aufgewärmt, anschließend kalt abgeduscht. Insofern erinnert das Bad in den vulkanischen Quellen auch ein wenig an die heimische Sauna. Ebenfalls geht es recht dampfig in den Onsen zu, so dass man sich ähnlich wie im Dampfbad fühlt. Die Onsen werden in verschiedenen Varianten angeboten. Selbst kleinste Gasthäuser verfügen über einen Zedernholz-Zuber, der mit einer Leitung zu einer vulkanischen, heißen Quelle ausgestattet ist. In den Hotels gibt es dagegen die Luxus-Variante: Die Rede ist hier von Naturstein-Becken, die sich zumeist auf dem Balkon des Zimmers befinden.

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 04. Januar 2010 um 09:06 Uhr in Wellness: Empfehlungen | 5043 Aufrufe

, , , ,


Kommentieren in diesem Channel-Eintrag nicht möglich

Kommentare:

Hallo Ich suche ein Wellnesshotel mit Japanischen Ampiente. Danke

König Thomas am Sonntag, 24. Januar 2010 um 20:58 Uhr


Nächster Eintrag: Lebenswichtige Muße: der Offline-Modus im Gehirn
Vorheriger Eintrag: Winterkost: Linsen machen Laune

Gesundheit

Wellness-News

Back to top