Die Ingwerwurzel spielt für die chinesische Medizin eine besonders wichtige Rolle, denn hier wird sie gerne als Heilpflanze eingesetzt. Doch nachdem die Ingwerwurzel über viele Jahrhunderte hinweg auch in Europa verwendet wurde, geriet sie mit der Zeit in Vergessenheit. Seit einiger Zeit jedoch entdeckt man den Ingwer wieder neu.

Insbesondere bei Reise- oder Morgenübelkeit wird Ingwer eine sehr gute Wirkung nachgesagt. Studien haben sogar ergeben, dass Ingwer die Reisekrankheit besser als manches synthetisch hergestellte Medikament bekämpfen kann. Doch nicht nur auf den Magen hat Ingwer eine beruhigende und wohltuende Wirkung, sondern ebenso auf weitere Prozesse im menschlichen Körper.

So enthält Ingwer beispielsweise COX-2-Hemmer. Diese Hemmer sind dafür zuständig, Entzündungen zu hemmen. Dadurch kann auch ein Schmerzenzym, welches im Körper mitunter bei Arthrose freigesetzt wird, blockiert werden. Die Symptome einer Arthrose-Erkrankung können somit mit Hilfe des Ingwers gelindert werden. Darüber hinaus zeigt sich in medizinischen Untersuchungen, dass viele Erkrankungen erst durch Entzündungen ausgelöst werden und auch hier könnte der Ingwer in Zukunft eine wichtige Rolle spielen.

Um den Körper optimal mit den guten Inhaltsstoffen des Gemüses zu versorgen, braucht es nicht viel. Nur 30 Gramm Ingwer täglich reichen aus. Diese Menge kann man beispielsweise zu sich nehmen, indem man seine Speisen mit Ingwer würzt. Wer sich einen Tee aus Ingwer zubereiten möchte, der sollte die Wurzel vor dem Überbrühen mit Wasser fein reiben. Dann kommt der Geschmack besser heraus. Tees schmecken allerdings besser, wenn sie gesüßt sind, statt klassischem Zucker kann man hier aber auch mit Zitrone oder Honig eine leckere Note erreichen.


# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Mittwoch, 01. Juni 2011 um 12:09 Uhr in Gesund leben & ernähren | 3424 Aufrufe

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