Mit dem Herbst haben auch sinkende Temperaturen und vermehrte Regenschauer Einzug gehalten. Das wechselhafte Wetter sorgt nicht selten dafür, dass wir uns mit Erkältungen herumplagen müssen. Doch es gibt ein paar einfache Tipps, wie man diese schnell wieder loswerden kann.

Dass man viel trinken soll, ist allgemein bekannt. Durch die vermehrte Flüssigkeitsaufnahme werden die Bakterien und Viren quasi aus dem Körper geschwemmt. Am besten geeignet sind Tees. Brennnessel-, Holunderblüten-, Hagebutten- und Salbeitees eignen sich besonders gut, da sie schweißtreibend wirken und gleichzeitig das Immunsystem stärken sollen. Auch Thymiantee kann sinnvoll sei, vor allem bei Husten und Krämpfen. Ein Tee aus Ringelblumen hilft dagegen, wenn zusätzlich Kopfschmerzen auftreten.

Auch die Ernährung ist wichtig

Ebenso wichtig ist eine gesunde Ernährung für die schnelle Genesung. Die klassische Hühnersuppe ist dabei nach wie vor empfehlenswert. Mit Karotten, Kartoffeln, Sellerie, Zwiebel und Petersilie schmeckt sie nicht nur gut, sondern konnte ihre Wirkung bei Erkältungen mittlerweile sogar nachgewiesen werden.

Verantwortlich dafür ist das enthaltene Eiweiß, das bestimmte weiße Blutkörperchen blockiert. Sie sind wiederum beteiligt an der Bildung von Entzündungen und Schwellungen an den Schleimhäuten. Ebenso gut geeignet sind gedünstete Gemüse, etwa Brokkoli, Fenchel, Paprika oder Knoblauch. Außerdem können Haferflocken, Zitrusfrüchte, Beeren und Kiwis die Genesung fördern.

Wärme und Kälte tun gut

Bei einer Erkältung hat sich Wärme durchaus bewährt, etwa in Form eines entspannenden Erkältungsbades. Die Muskeln können sich entspannen, Gliederschmerzen werden gelindert und gleichzeitig kommt man ins Schwitzen, was den Viren und Bakterien gar nicht gefällt. Absehen sollte man vom Vollbad allerdings bei Kreislaufbeschwerden oder bereits erhöhter Temperatur.

Alternativ zum warmen Vollbad kann auch die kühle frische Luft draußen die Genesung fördern. Mindestens eine halbe Stunde pro Tag sollte man auch mit Erkältung raus gehen. Die frische Luft kurbelt den Kreislauf an.

Ruhe und Hausmittelchen

Ruhe ist bei einer Erkältung ebenfalls wichtig. Warm eingepackt im Bett kommt man, ähnlich wie beim Bad, ins Schwitzen. Das kann dem Körper Fieber vorgaukeln, wodurch Bakterien und Viren abgetötet werden.

Zahlreiche Hausmittel können die Genesung ebenso fördern, wie Honig mit Zitrone, der bei Heiserkeit und Halsschmerzen empfohlen wird. Für mehr innere Wärme sorgt Ingwer und wer zusätzliches Vitamin C nutzen möchte, kann auf ein Glas frisch gepressten Orangensaft zurückgreifen. Warme Kartoffelwickel können die Muskeln entspannen und Schmerzen lindern.

Nicht zuletzt hat sich die Nasenspülung bewährt. Sie empfiehlt sich bei einer Schnupfnase, die nicht selten in eine Nasennebenhöhlenentzündung übergeht. Die Beschwerden können durch die Nasenspülung zumindest vorübergehend gelindert werden. Durch die Spülung werden die Nebenhöhlen gereinigt und von Bakterien und Schleim befreit. Ideal dafür geeignet sind Kochsalzlösungen. Diese gibt es im Handel zu kaufen. Die Nasenspülung kann bei Bedarf alle zwei Stunden wiederholt werden.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 07. Oktober 2019 um 06:27 Uhr in Gesund leben & ernähren | 65 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren

, , ,


Kommentieren:

Angaben speichern?

Benachrichtigung bei Folgekommentaren.




Nächster Eintrag: Mikroalgenöl – was kann es und was nicht?
Vorheriger Eintrag: Weniger Zucker im Alltag: So klappt’s

Gesundheit

Wellness-News

Back to top