Wer in den Supermarkt geht, findet dort zahlreiche so genannte Superfoods aus aller Welt. Chiasamen, Acaibeeren oder Quinoa sind nur einige der vermeintlich besonders gesunden Lebensmittel. Dabei bietet auch Deutschland selbst zahlreiche Superfoods, die noch dazu für kleines Geld gekauft oder beim Waldspaziergang selbst gesammelt werden können.

Zu diesen heimischen Superfoods zählt etwa die Walderdbeere. Sie ist ab dem Frühsommer in Wäldern zu finden. Zwar sind die kleinen Walderdbeeren deutlich kleiner als die im Handel angebotenen Zuchtsorten, dafür überzeugen sie aber auch mit einem deutlich aromatischeren Geschmack. Generell sind Walderdbeeren auch noch sehr gesund, da sie reich an Vitamin C sind und darüber hinaus noch zahlreiche andere Mineralstoffe und Spurenelemente beinhalten.

Weißdorn und Bucheckern sind echte Superfoods

Den meisten Menschen ist Weißdorn nur als Hecke oder Zierstrauch bekannt. Die vom Weißdorn ausgebildeten Beeren mit dem ihnen eigenen säuerlich-süßen Geschmack sind aber auch äußerst gesund. Sie können roh verzehrt oder weiterverarbeitet genossen werden. So kann aus den Beeren ein Gelee, Kompott oder Likör zubereitet werden. Der Weißdorn ist aber nicht nur gesund im klassischen Sinne, sondern gilt sogar als offizielle Heilpflanze. Vor allem bei Herzbeschwerden wird er empfohlen.

Auch die Bucheckern sind zu den Superfoods zu zählen. Als Bucheckern werden die Samen der Buche bezeichnet, die einen leicht nussigen Geschmack aufweisen. Sie lassen sich zu einem Mehl verarbeiten, mit dem anschließend Kuchen und Brot gebacken werden können. Aber auch frisch geröstet schmecken die Samen gut und ergänzen etwa frische Salate. Auch über das Risotto gestreut können Bucheckern ein neues Geschmackserlebnis bieten.

Giersch – Superfood statt Unkraut

Giersch wird von den meisten Gärtnern als lästiges Unkraut angesehen. Dabei kann das Kraut durchaus auch in der Küche verwendet werden. Giersch lässt sich dünsten, zu einem Pesto verarbeiten oder es wird als Zutat für grüne Smoothies genutzt. Dabei entfaltet Giersch ein sehr angenehmes Aroma, das an Petersilie erinnert. Zudem sind in der Pflanze mit den weißen Blüten hohe Mengen Eisen und Eiweiß enthalten. Daher ist Giersch insbesondere für Veganer zu empfehlen, die andernfalls zu wenig Eiweiß aufnehmen könnten.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 08. Mai 2017 um 05:14 Uhr in Gesund leben & ernähren | 197 Aufrufe

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