Seit ein paar Wochen bemerke ich, dass mir beim Kämmen deutlich mehr Haare ausfallen als früher.  Zum Glück nicht als “kreisrunder Haarausfall”, der kahle Stellen ergibt, sondern recht gleichmäßig. Laut einer Frisörin hab’ ich zwar ausgesprochen VIELE HAARE, trotzdem mache ich mir Sorgen: auch viele Haare werden auf Dauer weniger und sind irgendwann vielleicht ganz verschwunden!

Männer müssen sich oft schon in mittleren Jahren mit Geheimratsecken oder gar Glatze abfinden, wogegen der weibliche Haarausfall eher ein Problem ist, das nicht so in die Öffentlichkeit dringt. Klar, wer will schon gern darüber reden! Wenn’s dann nicht mehr zu verbergen ist, trägt Frau eben Turban oder gleich Perücke - für mich keine Vision, mit der ich mich anfreunden will!

Auf der Suche nach möglichen Ursachen und Behandlungsweisen fand ich einen informativen Artikel in der BRIGITTE, in dem sehr übersichtlich zum Thema informiert wird. “Erst wenn regelmäßig mehr als 100 Haare in der Bürste hängen bleiben, sollte man aufpassen. ” heißt es da - und das beruhigt mich ein bisschen, denn so viele sind es pro Kämmen noch nicht!

Weiter berichtet der Artikel von einer Studie im Auftrag des französischen Gesundheitsministeriums:  Über 5000 Frauen wurden befragt und ihre Eisenversorgung wurde überprüft. Ergebnis: Frauen mit niedrigen Eisenwerten fallen besonders häufig die Haare aus.  Und gleich noch ein Hinweis: Kaffee und Tee hemmen die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung - oh je, ich trinke den ganzen Tag über Milchkaffee! Ich werde ihn wohl besser mal durch Fruchtsäfte ersetzen und beiläufig Möhren knabbern. Damit meine silbergrau-blonde Mähne nicht schon bald nur noch eine verblassende Erinnerung ist!

 

# Link | Christiane Bach | Dieser Artikel erschien am Mittwoch, 06. September 2006 um 11:15 Uhr in Prävention | 11514 Aufrufe

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Kommentare:

Das mit den 100 Haaren am Tag verlieren und was noch zu normalem Haarausfall gehört ist richtig. Ansonsten können leider auch Frauen an dem typischen vererbten Haarausfall leiden, in der Praxis immer wieder gesehen. Meist werden hier Medikamente wie Minoxidil 2 % täglich verwendet, welche bei Frauen den Haarausfall häufig mildern können. VG Patrick

Patrick Mwamba am Dienstag, 06. Juli 2010 um 17:39 Uhr

@“Patrick Mwamba”: Es ist unappetitlich, wie diese Pharmahorden sich in Problemthreads einschleichen, um dort ihre Werbung als persönlichen Rat zu verkaufen. Haarausfall ist - was seine subjektive Wahrnehmung angeht - auch ein psychisches Problem.  Es ist normal, das Haare ausfallen, und es ist unredlich, Ängste in dieser Richtung zu schüren, um Produkte loszuwerden.

Selma Korrita am Samstag, 27. August 2011 um 06:56 Uhr


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