Grillen ist ungesund – das ist die weit verbreitete Meinung. Kein Wunder, kommen doch meist Steaks, Würstchen und Co. auf den Grill. Doch es geht auch anders, denn mittlerweile erfreut sich gesundes Grillgut einer wachsenden Beliebtheit.

Statt der bekannten Schaschlikspieße schmecken auch Gemüsespieße vom Grill wunderbar. Sie können als Beilage gereicht oder gar alleiniger Star auf dem Teller sein. Das Grillgemüse enthält wenig Kalorien und kaum Fett. Dafür ist es reich an gesunden Vitaminen und Mineralstoffen. Zudem sind reichlich Ballaststoffe enthalten, die die Verdauung fördern. Für Grillspieße eignen sich Paprika, Zwiebeln, Zucchini, Mais und Tomaten, aber auch Pilze und Auberginen besonders gut. Selbst Spargel lässt sich lecker auf dem Grill zubereiten.

Fisch auf dem Grill

Ebenfalls sehr gesund ist gegrillter Fisch. Je nach Sorte sind auch hier wertvolle Vitamine und Mineralstoffe, sowie Spurenelemente, Kalium, Magnesium und Jod enthalten. Gleichzeitig hat Fisch einen hohen Eiweißanteil, der uns satt macht und den Aufbau sowie Erhalt der Muskelmasse fördert.

Fettreiche Fischsorten, wie etwa Lachs, enthalten zudem viele essenzielle, ungesättigte Fettsäuren. Ihnen sagt man nach, dass sie den Cholesterinspiegel regulieren und sich positiv auf die Fettverbrennung und die allgemeine Gehirnleistung auswirken. Die Forelle mit ihrem hohen Anteil an Omega-3-Fett-Säuren ist ebenfalls empfehlenswert. Generell eignet sich Fisch ideal für all jene, die Gewicht verlieren, Muskeln aufbauen und sich gesund ernähren wollen.

Süßkartoffeln vom Grill

Bisher findet man die Süßkartoffel noch eher selten auf dem Grill. Dabei sprechen etliche Argumente dafür, die herkömmlichen Grillkartoffeln einmal durch Süßkartoffeln zu ersetzen: Sie enthalten reichlich Vitamin A, C und E, Kalium und Magnesium und auch mehr Ballaststoffe als normale Kartoffeln.

Die wiederum sorgen dafür, dass wir besser gesättigt werden, wirken sich positiv auf die Blutfettwerte und auf die Verdauung aus. Durch das enthaltene Kalium wird außerdem die Herzgesundheit unterstützt und der Blutdruck soll ebenfalls reguliert werden. Zudem ist der glykämische Index von Süßkartoffeln niedriger als bei normalen Kartoffeln. Das heißt, nach dem Verzehr steigt der Blutzuckerspiegel langsamer an. Heißhungerattacken sind also seltener.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 02. Mai 2022 um 10:41 Uhr in Gesund leben & ernähren | 173 Aufrufe

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