Dass reichlich Obst und Gemüse auf dem Speiseplan nicht nur für eine gute Figur sorgt, sondern auch noch gesund ist, dürfte hinlänglich bekannt sein. Doch welche Gemüsesorten bekommen uns am besten und warum?

Generell versorgt uns Gemüse mit reichlich Vitaminen und Nährstoffen, stärkt das Immunsystem und kann sogar positiv auf die Verdauung wirken.

Salate und Kräuter sind gesund

Besonders gesund sind Kräuter, wie die Petersilie mit ihrem süßlich-würzigen Geschmack oder Brunnenkresse. Petersilie enthält viele Vitamine der C-, B- und E-Gruppe, Mineralstoffe, wie Eisen, Kalzium und Magnesium und ätherische Öle.

Brunnenkresse wächst zu allen Jahreszeiten, so dass sie ganzjährig frisch erhältlich ist. Gleichzeitig lässt sie sich besonders vielseitig in der Küche einsetzen. Kalium, Mangan, Eiweiß, die Vitamine A, E und B3 sind enthalten. Brunnenkresse gilt zudem als appetit- und sogar wehenanregend sowie harntreibend. Ebenfalls sagt man ihr eine blutreinigende Wirkung nach.

Der klassische Kopf- oder Blattsalat kann nicht nur eine ideale Beilage zu jeder Mahlzeit sein. Er versorgt uns zudem mit den Vitaminen A, B, C und E, mit Eisen, Zink und Kalium. Chicorée ist vor allem für seinen herben, bitteren Geschmack bekannt, weshalb er nicht bei jedem gleichermaßen beliebt ist. Dennoch ist das Gemüse sehr kalorienarm, vitamin- und mineralstoffreich. Gut versorgen uns die Chicoréeblätter mit den Vitaminen B1, B2 und C, mit Carotin, Phosphor, Kalium und Kalzium. Außerdem sollen sie harntreibend wirken, die Verdauung unterstützen und sogar den Säure-Basen-Haushalt korrigieren. Gleichzeitig sollen Bauchspeicheldrüse und Gallenblase durch Chicorée angeregt werden. Beide übernehmen wichtige Funktionen bei der Hormon- und Enzymproduktion.

Kohl und Rote Bete

Auch Kohl gilt als sehr kalorienarm, versorgt uns aber gleichzeitig mit wichtigen Ballaststoffen, den Vitaminen A und C sowie Kalium. Der so genannte Markstammkohl soll zudem einem zu hohen Blutzuckerspiegel vorbeugen und positive Wirkungen auf Magen und Darm haben. Gleichzeitig hilft er bei einem zu hohen Cholesterinspiegel und soll sogar Krebs vorbeugen können. Allerdings kann zu viel Kohl auch schnell zu Blähungen führen. Um das zu vermeiden, sollten die Gerichte mit etwas Kümmel als Gewürz verfeinert werden.

Rote Bete gilt mittlerweile schon als echtes Superfood. Das Gemüse soll krampflösend und entzündungshemmend wirken, den Blutdruck senken und entgiften können. Enthalten sind die Vitamine B1, B2, B6, C und K, sowie Folsäure, Zink, Selen, Kupfer und Magnesium. Allerdings ist Vorsicht geboten, wenn man unter Nierensteinen leidet, da zu viel Rote Bete deren Entstehung begünstigen kann.

Auch Mangold ist zu den besonders gesunden Gemüsesorten zu zählen. Der leicht herbe, aber auch sehr aromatische Geschmack ist ebenso typisch, wie die grünen Blätter und die gelben, roten oder weißen Stiele. Mangold enthält wertvolle Pflanzenstoffe, die die Schleimhäute und Zellen schützen, das Vitamin C, Eisen und Ballaststoffe sowie Aminosäuren. Bei einem trägen Darm, Bronchitis und Hauterkrankungen soll das Gemüse ebenfalls helfen.

Spinat und mehr

Auch Spinat sollte öfter auf dem Speiseplan stehen, nicht nur wegen des hohen Eisengehalts und Vitamin-C-Anteils, der die Eisenaufnahme verbessert. Auch Magnesium, Kalium und Kalzium sind reichlich enthalten.

Der in Frankreich, Italien und Spanien besonders beliebte Römersalat ist auch als Romana oder Kochsalat bekannt. Er besteht zu 92 Prozent aus Wasser und hat damit nur wenige Kalorien. Trotzdem liefert er viel Vitamin C.

Auch Chinakohl, der jetzt Saison hat, kann ein wichtiger Vitaminlieferant sein. Kalium, Eisen, Senföle, die Bakterien bekämpfen, das Immunsystem unterstützen und freie Radikale neutralisieren, sind die wichtigsten Inhaltsstoffe. Ein besonderer Vorteil ist, dass Chinakohl im Vergleich zu anderen Kohlsorten gut verträglich für den Darm ist und kaum zu Blähungen führt.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 10. Dezember 2018 um 21:38 Uhr in Gesund leben & ernähren | 89 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren

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