Der erste Schnee ist bereits gefallen – es lässt sich nicht mehr leugnen, der Winter naht. Doch wenn es draußen kalt und dunkel und drinnen warm und oft stickig ist, kommt unser Immunsystem an seine Grenzen. Um dennoch gesund durch die kalte Jahreszeit zu kommen, ist es jetzt umso wichtiger, den Körper mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen.

Dabei ist es nicht einmal unbedingt die Kälte, die uns krank macht, sondern vielmehr die trockene Heizungsluft in oft schlecht belüfteten Innenräumen. Sie trocknet unsere Schleimhäute aus und macht es Viren leichter, sich einzunisten.

Vitamin D – das wichtigste Vitamin im Winter

Die meisten Vitamine kann der menschliche Körper nicht selbst herstellen. Die einzige Ausnahme bildet Vitamin D. Allerdings wird es im Körper nur produziert, wenn Sonnenlicht auf unsere Haut trifft. Vitamin D unterstützt die Immunfunktion im Körper sowie den Knochenstoffwechsel.

Allerdings scheint die Sonne im Winter nicht allzu oft und die kurzen, kalten Tage sorgen ebenfalls dafür, dass wir nicht sonderlich viel draußen unterwegs sind. Demzufolge kann der Körper in den Wintermonaten nicht ausreichend Vitamin D produzieren. Umso sinnvoller sind jetzt Lebensmittel auf dem Speiseplan, die Vitamin D speichern können. Dazu zählen vor allem Milchprodukte, fettiger Fisch oder Pilze.

Wie wichtig sind Omega-3-Fettsäuren im Winter?

Omega-3-Fettsäuren sind vor allem im Winter wichtig, da sie unter anderem bei der Bildung der Zellmembranen helfen und die Zellhüllen stabil halten. Allerdings kann der Körper die Omega-3-Fettsäuren nicht selbst herstellen, so dass auch sie über die Nahrung zugeführt werden müssen. Fisch ist ein wichtiger Lieferant für diese Fettsäuren, insbesondere Lachs, Makrele und Hering, aber auch Nüsse, Soja, Brokkoli und Leinsamen.

Vitamin C ist wichtig

Ebenfalls zu den wichtigsten Vitaminen im Winter gehört Vitamin C. Es agiert als Antioxidans und kann vor allem oxidativen Stress verringern, weil es gegen freie Radikale wirkt. Damit schützt es die Zellen und unterstützt das Immunsystem. Gleichzeitig ist Vitamin C für verschiedene Stoffwechselvorgänge verantwortlich, wie etwa für die Bildung von Kollagen. Bei Verdauungsvorgängen im Darm wird es ebenfalls benötigt und es fördert die Eisenaufnahme des Körpers. Vor allem Obst und Gemüse, insbesondere Grünkohl, Zitrusfrüchte, Mandarinen und Sauerkraut sind reich an Vitamin C und sollten vor allem im Winter auf dem Speiseplan stehen.

Sekundäre Pflanzenstoffe – was bringen sie?

Darüber hinaus sollten in der kalten Jahreszeit mehr sekundäre Pflanzenstoffe in die Ernährung eingebaut werden. So können Lauchgewächse, die auf den Tisch kommen, uns mit Allicin versorgen. Der Stoff wirkt antibakteriell und kann Entzündungen lindern. Der Stoff ist auch verantwortlich für den typischen Geruch von Knoblauch.

Farbenfrohes Obst und Gemüse enthält Flavonoide, die für die Färbung verantwortlich sind. Sie wirken ebenfalls entzündungshemmend. Gute Lieferanten von antientzündlichen Pflanzenstoffen sind daher Zwiebeln, Hafer, Knoblauch, Hülsenfrüchte und Lauch.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 24. November 2022 um 06:52 Uhr in Gesund leben & ernähren | 41 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren

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