Das NDR-Magazin “Visite” zeigte gestern einen informativen Beitrag zur Handpflege im Winter, der ja vermutlich auch dieses Jahr nicht ganz ausfallen wird.  Eisige Temperaturen und überheizte Räume setzten der dünnen Haut an den Händen besonders zu, da sie ja kein eigenes Unterhautfettgewebe besitzt.  Häufiges Waschen, Geschirr spülen und aggressive Putzmittel entziehen zusätzlich Fette und Feuchtigkeit.  Die Hände werden aufgeraut und rissig,  Keime und Umweltschadstoffe haben leichtes Spiel.

Komischerweise wurde nicht empfohlen, Handschuhe zu tragen, doch gab es nützliche Tipps für die winterliche Extra-Portion Pflege:  Waschen nur so oft wie nötig und danach immer gut abtrocknen und eincremen. Dafür eignen sich Produkte, die die Feuchtigkeit in der Haut binden, so z.B. Glycerin, Harnstoff oder Milchsäure. Ab und an sollte man den Händen eine Spezialbehandlung gönnen: Eine Handmaske oder reichhaltige Pflegecreme großzügig auftragen, Baumwollhandschuhe überziehen und über Nacht einwirken lassen. Entspannend und pflegend ist auch ein Handbad, für das eine Tasse warmes Olivenöl, Milch und etwas Honig vermischt werden.

So ein “Kleopatra-Bad für die Hände” werde ich mir dieser Tage mal gönnen! Neben dem Pflegeeffekt nimmt man sich damit ja auch Zeit für echte Entspannung -  natürlich nur, wenn das TV nicht nebenher läuft und den Geist im Stress-Modus hält. Öfter mal “die Seele baumeln lassen” stärkt das Immunsystem und hilft dabei, sich keine Erkältung einzufangen.  Das ist sogar wissenschaftlich erwiesen, doch fällt es nicht jedem leicht,  aus dem “Laufrad des Machens” tatsächlich auszusteigen. So ein kleiner “Pflegeeinsatz” ist da durchaus hilfreich und auch schon eine Art Meditation.

 

# Link | Christiane Bach | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 07. Dezember 2006 um 07:41 Uhr in Beauty: Erfahrungen | 3943 Aufrufe

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