Warum ich so lange ein Fahrradmuffel war, kann ich gar nicht genau sagen: Diebstahlgefahr, dauernd auf das gute Stück aufpassen, es womöglich in den Keller oder die Wohnung schleppen - es erschien mir einfach zu sperrig, ein Fahrrad zu besitzen und zu pflegen.

Doch jetzt hat es mich erwischt: ein schickes Alu-Rad bei Ebay hat mich verführt und ich hab’ es in der letzten Minute ersteigert, ganz spontan! In den nächsten Tagen wird es geliefert, dann geht es los! Ich träume schon von Sommertags-Touren in die nahe und weitere Umgebung und hoffe auch, dass es ein weiterer Schritt auf dem Weg zu nachhaltiger Fitness sein wird - vielleicht auch ein Schritt in Richtung “drei Kilo abnehmen ohne Diät”, mein Frühlingsvorhaben in Sachen schlanke Linie.

Im Web lese ich Ermunterndes dazu. So schreibt “Maba” im Diät-Abnehmen-Forum:
“Ich habe es mal geschafft, täglich eine 1/2 Stunde Fahrrad zu fahren (ohne dabei viel zu schwitzen) und habe mich nach 3 Monaten wirklich wie ausgewechselt gefühlt. Ich war weniger krank, hatte kaum mehr Kopfschmerzen oder Rückenprobleme. Mein Gewicht reduzierte sich viel leichter und ich fühlte mich so richtig wohl. “

Und jeder weitere Mausklick zeigt mir neue Loblieder aufs Fahrradfahren und seine positiven gesundheitlichen Wirkungen: es stärkt Herz und Lunge, stählt die Muskeln und hebt die Stimmung durch Ausschüttung von Endorphinen und Serotonin. Neben Schwimmen gilt es als die gesündeste Sportart, denn es trainiert nicht nur die Beine, sondern den ganzen Körper.

Sehr ins Detail der einzelnen Wirkungen geht ein BUNTE-Interview mit Dr. med. Reinhard Schneiderhan, Orthopäde und Sportmediziner aus München, der auch Tipps gibt, wie man es richtig angeht: zuvor ein paar Dehnübungen, die ersten fünf Minuten nur mit halber Kraft radeln - aufwärmen muss eben sein, genau wie bei anderen Trainingsarten.

Ich bin gespannt, wie es mir mit dem Rad ergehen wird: hoffentlich nicht so wie mit dem Fitness-Stab, den ich zwar gelegentlich mal schüttle, doch meistens unbeachtet in der Ecke stehen lasse.

# Link | Christiane Bach | Dieser Artikel erschien am Sonntag, 15. April 2007 um 06:16 Uhr in Prävention | 4968 Aufrufe

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