Das Bindegewebe gehört zu den wichtigsten Bestandteilen unseres Körpers, sorgt es doch dafür, dass es Organe im Körper zusammenhält, aber auch für die Beweglichkeit des menschlichen Körpers sorgt. Zug- und Druckfestigkeit zu gewährleisten, sind weitere Aufgaben des Bindegewebes, wie genauso das Speichern von Wasser. Zusätzlich fließen durch das Bindegewebe Sauerstoff und Nähr- und Vitalstoffe, wohingegen Schad- und Abfallstoffe, sowie Schlacken abtransportiert werden.

Grundsätzlich wird Bindegewebe aus Eiweißen und Collagenen zusammengesetzt. Allerdings verändert sich die Zusammensetzung im Bindegewebe mit zunehmendem Alter und es kommt zu einem schwachen Bindegewebe. Dies zeigt sich an schlaffer und faltiger Haut. Ein schwaches Bindegewebe ist überdies daran zu erkennen, dass Krampfadern auftreten, Gelenke an Beweglichkeit und Belastbarkeit verlieren oder die Haut faltig wird. Spröde Haare können ebenfalls ein Hinweis auf ein schwaches Bindegewebe sein. Darüber hinaus ist die bekannte Orangenhaut (Cellulite), ein Beauty Problem, das die meisten Frauen fürchten, ein Anzeichen für schwaches Bindegewebe. Die charakteristischen Dellen treten zuerst an den Oberschenkeln, am Bauch und Po, sowie an den Hüften auf.

Um das Bindegewebe wieder zu straffen, die Orangenhaut los zu werden und insgesamt wieder für eine verbesserte Abfuhr der Giftstoffe aus dem Körper zu sorgen, gibt es aber einige Mittel. Zunächst sollte man regelmäßig Sport treiben, denn durch die Bewegung können die Schlacken im Bindegewebe besser abtransportiert werden. Auch die gute Durchblutung der Haut ist wichtig, dafür kann man sich regelmäßig mit einer Massagebürste oder einem Massageschwamm massieren.

Wer unter Übergewicht leidet, ist geradezu prädestiniert für die Ausbildung von schwachem Bindegewebe. Hier gilt es, das Gewicht zu reduzieren. Damit einhergehend kann auch die Ernährung überprüft werden. Viel Vitamin C sollte enthalten sein, denn dieses unterstützt die Synthese des Bindegewebes im eigenen Körper. Am besten eignen sich Obst- und Fruchtsäfte zur Vitamin-C-Versorgung.

Kieselsäure kann ebenfalls hilfreich sein, da sie Silicium enthält. Dieses wiederum kann Bindegewebe nicht nur reparieren, sondern die Fasern des Bindegewebes auch bilden. Zudem unterstützt es den Aufbau von Collagen im Körper – einem wichtigen Bestandteil des Bindegewebes. In der Ernährung findet man Silicium vor allem in Lebensmitteln wie Tomaten, Pilzen, Salaten, Johannis- und Erdbeeren, Pflaumen, Gerste, Hafer oder Pfirsichen. Ebenfalls wichtig für ein straffes Bindegewebe ist die Verringerung der Zuckerzufuhr.


# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Mittwoch, 13. März 2013 um 07:24 Uhr in Beauty: Grundlagen | 1676 Aufrufe

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