Wissenschaftler vom amerikanischen Department of Medicine stellten fest: “Ein Defizit an Schlaf kann zu Diabetes, Übergewicht, Bluthochdruck und Gedächtnisverlust führen. Die Effekte von Schlafmangel auf unseren Kohlehydratstoffwechsel sowie unser Hormonsystem seien vergleichbar mit denen des Alterungsprozesses. Das heißt, wir haben früher unter den typischen Alterskrankheiten zu leiden, wenn wir nicht richtig zur Ruhe kommen.”

Quelle dieser und anderer aktuellen Erkenntnisse über die Wirkung mangelnden Schlafs ist das aktuelle Themenspecial “Schlafen” auf ÖKOTEST.de. Und darin nehmen die Autoren kein Blatt vor den Mund, sondern fassen sämtliche bestürzenden Erkenntnisse der Forschung in Sachen Schlaf in drastische Worte - etwa im Artikel “Schlafmangel macht dumm und unkreativ”, in dem Jim Horn vom Forschungszentrum in Loughborough zitiert wird: “Jede Stunde weniger Schlaf als acht pro Nacht kann uns - zumindest vorübergehend - einen Punkt unseres Intelligenzquotienten kosten.”

Auch die anderen Artikel des Specials sind lesenswert, mir gefällt insbesondere das “Lob des Mittagsschlafs”, kommt es doch meiner eigenen Neigung entgegen, gegen 14 Uhr mal ein Nickerchen einzulegen - wenn nichts dringlicheres drängt, was natürlich schon wieder eine ungute Einschränkung bedeutet. Immerhin ist “dringlich” oft Definitionssache, so dass man sich nach und nach zu einer gewissen Gelassenheit bzw. Stressresistenz erziehen kann. Und glücklicherweise unterstützt die Forschung die 22% Mittagsschläfer hierzulande: “Nach internationalen Studien reagieren Mitarbeiter nach einem Nickerchen schneller, sind aufmerksamer, konzentrierter und besser gelaunt. Deshalb stellen japanische Firmen ihren Angestellten verdunkelte »Relax-Center« zur Verfügung.”


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Um mal wieder einen natürlichen Schlafrythmus zu finden, eignet sich im übrigen ein Wellness-Urlaub besonders gut: Relaxen, entspannen und zur rechten Zeit in Morpheus Arme sinken. Das Vital- und Wellnesshotel ZUM KURFÜRSTEN bietet dazu auch Wellness- und Gesundheitsbehandlungen nach der (T)raditionellen (C)hinesischen (M)edizin an.

# Link | Christiane Bach | Dieser Artikel erschien am Montag, 05. Mai 2008 um 06:43 Uhr in Gesund leben & ernähren | 2829 Aufrufe


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