Müde Augen – Bildschirmarbeiter wissen genau, worum es geht. Lange Stunden bleiben die Augen am Bildschirm hängen und können sich zwischendurch kaum erholen. Die Augen müssen sich an unterschiedliche Helligkeiten und andere Gegebenheiten anpassen und Bewegung für die Augen gibt es kaum. Sogar das Blinzeln wird wesentlich seltener durchgeführt, als üblich. Kein Wunder also, dass die Augen schnell müde, trocken und gereizt sind. Wer dennoch einen frischen Blick behalten will, sollte folgende Tipps beherzigen:

Die richtige Beleuchtung ist beispielsweise entscheidend. Idealerweise fällt Licht, sowohl natürliches, wie auch künstliches schräg seitlich auf die Arbeitsfläche, allerdings immer von der Seite, an der die aktive Hand nicht im Wege ist. Zudem sollte der gesamte Schreibtisch gleichmäßig ausgeleuchtet werden, was dank flexibel einstellbarer Leuchten nicht schwer fallen dürfte. Werden noch weitere Lichtquellen im Raum installiert, kommt es gar nicht erst zum so genannten Tunnelblick, sondern die Augen können zwischen den Lichtquellen hin und her schwenken.

Auch verschiedene Übungen, um die Augen zu entspannen, sind sinnvoll. Bei anstrengenden Bildschirmarbeiten sollten die Übungen alle 15 Minuten für etwa 20 Sekunden durchgeführt werden. Vom einfachen Zusammenkneifen der Augen über das Verdrehen der Augen in Kreisen bis hin zum Zwang, nach rechts und links zu schauen, um den Augen Bewegung zu verschaffen, reichen die Übungen. Auch kurze Massagen der Augenpartie oder deren Bedeckung mit den warmen Händen können hilfreich sein.

Trockene Luft macht auch den Augen zu schaffen, das merkt man spätestens im Winter, wenn die Heizung die Luft noch trockener macht, als sie ohnehin schon ist. Deshalb ist regelmäßiges Stoßlüften Pflicht. Stündlich sollten die Fenster zwei bis drei Minuten lang komplett geöffnet werden. Dabei können die Augen auch gleich in die Ferne schweifen, was sie zusätzlich entlastet. Wenn das Stoßlüften alleine nicht ausreicht, kann es ebenfalls sinnvoll sein, über die Anschaffung eines Luftbefeuchters nachzudenken.

Mit der richtigen Ernährung werden die Augen ebenfalls unterstützt. Reichlich trinken lautet das Motto, Fruchtsaftschorlen, Wasser und ungesüßte Kräutertees sind hier die bevorzugte Wahl. Bei den Speisen sind es vor allem Karotten, Ananas und Heidelbeeren, die die Augen unterstützen. Das regelmäßige Blinzeln ist wichtig für gesunde, wache Augen. Leider wird es oft vergessen, weshalb man sich ganz bewusst daran erinnern sollte. Denn erst durch das Blinzeln wird das Auge wieder mit Feuchtigkeit versorgt. Beim Nachdenken sollte man die Augen ganz schließen, das entspannt und entlastet die Augen gleichermaßen.

Auch der Bildschirm muss richtig eingestellt sein. Eine frontale Draufsicht ist empfehlenswert, die oberste Zeile sollte sich in Augenhöhe befinden, keinesfalls darüber. Blendfreie Bildschirme sind heute Standard, auch sollte man sich für eine gut lesbare Schrift entscheiden. Und nicht zuletzt kommt die Entspannung am Abend. Was viele nur aus dem Wellnesshotel kennen, kann man auch zu Hause einfach durchführen: Eine Maske für die Augen bzw. ein paar Kompressen. Ein Wattebausch ins Wasser getaucht, kurz ausgewrungen und anschließend für zehn Minuten auf die geschlossenen Lider legen – schon sind die Augen entspannt. Alternativ dazu kann auch Augentrosttee für die Kompressen genutzt werden, was insbesondere bei entzündeten Augen sinnvoll ist.


# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 17. Dezember 2012 um 06:14 Uhr in Gesund leben & ernähren | 1311 Aufrufe

, , , , , ,


Kommentieren in diesem Channel-Eintrag nicht möglich


Nächster Eintrag: Schicke Nagel-Trends
Vorheriger Eintrag: Wie Farben wirken

Gesundheit

Wellness-News

Back to top