Regelmäßiges Enthaaren gehört zu den Grundlagen des eigenen Beauty-Programms für viele Frauen. Dabei setzen immer mehr auf das Brazilian Waxing, um sich möglichst dauerhaft von lästigen Schamhaaren zu befreien. Die Enthaarung an einer der empfindlichsten Körperstellen wird dabei immer beliebter, egal, in welcher Gesellschaft. Allerdings birgt sie einer aktuellen Studie zufolge auch gewisse Risiken in sich.

 

Krankheitsgefahr durch Brazilian Waxing?

 

So gehen die Forscher davon aus, dass das regelmäßige Enthaaren im Schambereich die Übertragung von Sexualkrankheiten begünstigen könnte. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe: Zum Einen werden feinste Schäden auf den obersten Hautschichten durch das Brazilian Waxing verursacht. Diese machen die Membran der Haut durchlässiger für Viren und Bakterien.

 

Zum Anderen kann es zu Verstopfungen der Hautporen kommen, wodurch die Infektion mit verschiedenen Krankheiten ebenfalls begünstigt werden könnte. Weiterhin können Arbeitsmittel, die verunreinigt sind, das Infektionsrisiko erhöhen. Das gilt insbesondere, wenn Frauen das Brazilian Waxing zu Hause selbst durchführen. Es kann dabei auch zu leichten, oberflächlichen Verbrennungen kommen.

 

Nicht zuletzt wollen die Forscher herausgefunden haben, dass Frauen, die sich die Schamhaare entfernen, sexuell aktiver sind als andere Frauen. Sie wechseln nach Meinung der Wissenschaftler auch häufiger die Sexualpartner, was wiederum zu einem erhöhten Risiko für sexuell übertragbare Krankheiten führen könnte.

 

Kosmetikerinnen zu besserer Aufklärung aufgerufen

 

Die Autoren der Studie fordern daher, dass die Mitarbeiter/-innen in Beauty-Salons besser ausgebildet werden und auf diese Risiken aufmerksam machen müssen. Denn generell sei Brazilian Waxing eine sichere, gute Lösung für die dauerhafte Haarentfernung im Intimbereich.

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Mittwoch, 10. September 2014 um 15:06 Uhr in Beauty: Grundlagen | 1683 Aufrufe

, , ,


Kommentieren in diesem Channel-Eintrag nicht möglich


Nächster Eintrag: Kann der Insulinbedarf von Diabetikern mit TCM reduziert werden?
Vorheriger Eintrag: Knoblauch – lecker aber nicht dufte

Gesundheit

Wellness-News

Back to top