In den dunklen, kalten Wintermonaten bin ich mit meiner Badewanne richtig glücklich: tut es zur Reinigung das kurze Duschen, so ist ein entspannendes Wellness-Bad daheim jetzt eine tolle Möglichkeit, dem hässlichen Wetter und gedrückter Stimmung etwas entgegen zu setzen. Da vergesse ich allen Stress, versinke in wohlig-träumerische Trance, muss endlich mal gar nichts mehr tun und genieße das “einfach da-sein” wie sonst zu kaum einer Zeit.


Dass diese Wannenbäder nicht nur der reine Genuss, sondern auch gut für die Gesundheit sind, ist ein schöner Nebeneffekt. Das warme Bad entspannt die Muskulatur und regt das Immunsystem an, denn es wirkt wie ein “kleines Fieber” - manche Erkältung wird so im Vorfeld abgewehrt, wenn man es denn nicht übertreibt.  38°C sollte die Temperatur des Wassers nicht übersteigen, das Bad insgesamt nicht länger als 20 Minuten dauern. Ist das Wasser nämlich heißer oder badet man länger, werden Kreislauf und Haut belastet. Und ich will ja nicht einschrumpeln und mich hinterher erholen müssen.


Wer beim Baden der Haut etwas Gutes tun will, kann einen Schuss Apfelessig oder Honig in Badewasser geben. Auch ein Liter Molke mit etwas Olivenöl oder Buttermilch werden vielfach empfohlen, um den Badefreuden der Kleopatra nachzueifern. Anregend wirkt das Bad mit Zusätzen, die Rosmarin oder Thymian enthalten. Vor dem zu Bett gehen sind dagegen eher beruhigende Kräuter- oder Ölzusätze angeraten, zum Beispiel Melisse, Lavendel oder Sanddorn. Wer Beschwerden mit den Atemwegen oder eine beginnende Erkältung hat, greift zu Fichtennadel, Eukalyptus und Minze.


Mehr über verschiedenste medizinisch wirksame Badezusätze findet man auf Heilen-mit-Wasser.de - und wer da ein wenig stöbert, erfährt viel Wissenswertes über andere Anwendungen rund ums Wasser.

# Link | Christiane Bach | Dieser Artikel erschien am Samstag, 06. Dezember 2008 um 13:53 Uhr in Wellness: Empfehlungen | 4123 Aufrufe

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Kommentare:

Das sind gute Tipps für ein schönes und erholsames Bad. Ich benutze auch gerne mal Badesalze oder ähnliches.
Nur leider kommt die Erholung bei mir immer zu knapp, weil man ja doch nur selten Zeit hat, sich lange ins Bad zu legen und die Zeit dort zu genießen.

Julia Siebel am Mittwoch, 17. Dezember 2008 um 12:43 Uhr


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