Heilerde gehört zu den alten Hausmitteln und soll auch bei Akne, Pickeln und anderen Hautunreinheiten optimal wirken. Sie entgiftet von außen und kann sogar innerlich angewendet werden. Doch wie und warum wirkt die Heilerde so gut?

Dafür muss man sich die Entstehung der Heilerde näher betrachten. Sie wird in bestimmten Regionen abgebaut und kommt als Pulver in den Handel. In diesen Regionen haben sich während der letzten Eiszeit wertvolle Lößvorkommen gebildet. Die daraus gewonnene Heilerde gilt als reich an Mineralien und Spurenelementen. So sind darin unter anderem Aluminium, Silizium, Kalium, Calcium und Magnesium, aber auch Kupfer, Zink und Selen enthalten. Diese Mixtur ist dann auch das Geheimnis der Heilerde im Kampf gegen Pickel und Hautunreinheiten.

Was kann die Heilerde?

Die Heilerde soll eine entgiftende und ausleitende Wirkung haben, die Haut gleichzeitig beruhigen können. Daher sollen selbst großflächige Entzündungen auf der Hautoberfläche mit Heilerde behandelt zurückgehen. Schmerzen und Juckreiz sollen gelindert und Bakterien bekämpft werden.

Gleichzeitig sorgt die regelmäßige Anwendung einer Maske mit Heilerde und Wasser für ein Entfetten der Haut. Zu fettige Haut und eine überschießende Talgproduktion gelten jedoch als Hauptursachen für Pickel, Akne und Co. Die Heilerde saugt den Fettfilm der Haut auf, nimmt ebenso Schmutzpartikel und Bakterien auf. Ist die Haut noch nicht von Akne befallen, sollte die Maske so lange trocknen dürfen, bis sie ganz hell geworden ist. Anschließend kann sie mit sanften Reibebewegungen und Wasser wieder abgenommen werden. Dadurch gönnt man der eigenen Haut auch noch ein Peeling zwischendurch. Wichtig ist, im Anschluss noch mit reichlich lauwarmem Wasser nachzuspülen und anschließend eine reichhaltige Feuchtigkeitscreme aufzutragen.

Welche Anwendungsmöglichkeiten bietet Heilerde gegen Pickel?

Die Heilerde kann natürlich in Form einer Maske gegen Pickel und Co. eingesetzt werden. Aber auch die innerliche Anwendung ist denkbar. So kann ein Glas Wasser mit Heilerde versetzt den Stoffwechsel ankurbeln und die Schlackenausleitung über Darm und Nieren unterstützen. Auch ein Bad mit Heilerde ist hilfreich. Dafür werden etwa 100 Gramm Heilerde pro Wannenfüllung benötigt.

Mit diesem Bad werden die Poren der Haut geöffnet, die Durchblutung wird angeregt und die Hautoberfläche gereinigt. Auf Entzündungen kann eine Maske aus Heilerde aufgetragen werden. Sie entzieht der entzündeten Stelle etwaige Eiteransammlungen und Gewebswasser und fördert so die zügige Heilung.

Bei Magen-Darm-Beschwerden kann die Heilerde ebenfalls helfen. Dafür gibt man einen Esslöffel Heilerde in ein Glas kohlensäurefreies Wasser und trinkt dieses schnell aus. Dadurch soll die Magenschleimhaut beruhigt werden. Gleichzeitig wirkt der Mix säurebindend und nimmt Giftstoffe im Darm, die Durchfall verursachen auf und leitet diese aus. Bereits nach kurzer Zeit sollte sich das allgemeine Wohlbefinden verbessern, so dass man auf die chemische Keule verzichten kann.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 23. März 2017 um 06:44 Uhr in Beauty: Grundlagen | 278 Aufrufe

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