Der Sommer naht, die Sonne beglückt uns, doch nicht jedem ist es vergönnt, für einen strahlenden Sommerteint zu sorgen. Es fehlt einfach die Zeit oder das Wetter spielt doch nicht so mit, wie man es sich wünscht. Da eine gesunde Sommerbräune für die Beauty und das eigene Wohlbefinden oft entscheidend sind und stundenlange Sonnenbäder alles andere als gut für die Haut sind, wird dann oft zu einem Selbstbräuner gegriffen.

Eines vorweg: Die Qualität der Produkte hat sich mittlerweile drastisch verbessert. Richtig aufgetragen entstehen dank hochwertiger Inhaltsstoffe keine unschönen braunen Streifen mehr auf der Haut. Wie in fast allen Bereichen hat Frau aber auch beim Selbstbräuner die Qual der Wahl. Denn Selbstbräuner gibt es heute als Spray, Tuch, Creme, Gel oder gar aus dem Bereich der Naturkosmetik. Die wichtigsten Grundlagen zu den einzelnen Selbstbräunern wollen wir an dieser Stelle vorstellen.

Die Selbstbräuner, die als Lotion daher kommen, können gleich zwei Ziele verfolgen: Sie schützen und pflegen die Haut wie eine klassische Bodylotion und spenden ihr viel Feuchtigkeit. Hinzu kommt die leichte Bräunungsnote, die man mit ihnen erreichen kann. Die Selbstbräuner-Lotion gibt es, je nach Hersteller, sogar für eine leichte und eine intensive Bräune. Sie kann ebenfalls im Winter angewendet werden, um so stets einen leichten Bronzeschimmer auf die Haut zu zaubern. Für die knackige Urlaubsbräune auf die Schnelle reicht eine Selbstbräuner-Lotion allerdings nicht aus.

Interessant sind auch die Selbstbräuner-Gels. Sie bestehen vorwiegend aus Wasser, verzichten aber nahezu auf Fett als Inhaltsstoff. Damit sind die Gels besonders gut geeignet, wenn Frau zu kleinen Pickelchen in Gesicht und Dekolleté neigt. Auch der klassische Fettfilm, den man sonst vom Selbstbräuner kennt, kann hier ausgeschlossen werden. Die transparenten Gels lassen sich sehr einfach in die Haut einmassieren und bieten einen herrlich kühlen Frische-Kick, bedingt durch das enthaltene Wasser. Werden Gels mit Aloe Vera oder Glycerin gewählt, kann die Haut auch noch gepflegt werden.

Wichtig bei allen Selbstbräunern: Selbstbräuner für den Körper dürfen niemals im Gesicht angewendet werden. Die empfindlichere Gesichtshaut braucht mehr Pflegestoffe, die ihr ein Selbstbräuner für den Körper nicht bieten kann. Darauf ist vor dem Eincremen des Gesichts zu achten. Das Gesicht selbst sollte auch nicht zu dunkel erscheinen, da es sonst oft alt wirkt. Besser ist ein etwas hellerer Teint, der jugendliche Frische ausstrahlt.

Ebenfalls finden sich im Handel Selbstbräuner als Spray. Sie erlauben es, eine gleichmäßige Bräunung zu erreichen, da das Spray immer mit gleichem Druck aufgetragen wird. Wichtig hierbei: Die Dose sollte sich auch über Kopf problemlos anwenden lassen und es muss immer im gleichen Abstand zur Haut aufgetragen werden, damit eine gleichmäßige Bräune entsteht. Zudem sollte beim Selbstbräuner-Spray beachtet werden, dass es zu Verfärbungen an der Kleidung führen kann, deshalb wird es am besten in der Dusche aufgetragen, so dass Überreste schnell weg gespült werden können.

Auch als Tuch kann man Selbstbräuner heute kaufen. Das Tuch wird einfach auf den Körper aufgelegt bzw. wird damit über die zu bräunenden Stellen gefahren. Durch das kurze Abrubbeln wird der Selbstbräuner optimal verteilt. Der große Vorteil bei diesen Tüchern ist, dass sie einzeln verpackt sind und dadurch ebenso passgenau verwendet werden können. Unterschieden wird regelmäßig zwischen Tüchern für Körper und Gesicht, so dass auch keine Pflegefehler begangen werden können. Allerdings enthalten die Tücher kaum pflegende Inhaltsstoffe, weshalb die Haut vorher gründlich eingecremt werden sollte.

Sogar aus dem Bereich der Naturkosmetik finden sich heute viele Selbstbräuner. Als Bräunungssubstanz steht dabei eine pflanzliche Substanz zur Verfügung, die ökologisch verarbeitet wird. Dennoch sollte hierbei genau auf die Inhaltsstoffe geachtet werden, wie bei allen Selbstbräunern, um mögliche allergische Reaktionen auszuschließen.


# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 20. Juni 2011 um 05:34 Uhr in Beauty: Grundlagen | 3589 Aufrufe

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Kommentare:

Gute Tipps, aber meistens klappts nicht komplett an allen Stellen. Bei mir wirds immer ein bisschen Fleckig an Ellenbogen und Knien, auch wenn ich gut gepeelt habe.
Und die Tücher finde ich gar nicht gut, da war das Ergebnis total Fleckig am ende. Das kann man wohl doch nicht so gut dosieren

Carina am Dienstag, 06. September 2011 um 08:51 Uhr


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