Schwarzkümmelöl wird in der Küche eher wenig verwendet, ist aber ein echter Geheimtipp aus der Naturheilkunde. So sagt man ihm eine entzündungshemmende und blutdrucksenkende Wirkung nach.

Schwarzkümmelöl flößt vielen Menschen, die den klassischen Kümmelgeschmack nicht mögen, Angst ein. Doch diese Menschen können beruhigt sein, denn das Öl ist weder mit Kümmel, noch mit Kreuzkümmel verwandt. Heimisch ist Schwarzkümmel vor allem in Nordafrika, in Westasien und im Mittleren Osten. Dort wird Schwarzkümmel regelmäßig konsumiert und ist in vielen traditionellen Gerichten enthalten. Die Samen der Pflanze können als Gewürz eingesetzt werden und verleihen Speisen einen nussigen Geschmack. Das Öl wird direkt aus den Samen gepresst und ist bekannt für seine gesundheitsfördernden Eigenschaften. Unter anderem soll es eine gesunde Verdauung fördern, das Immunsystem stärken, für glänzende Haare und eine gesunde Haut sorgen. Nicht zuletzt sind dafür die Inhaltsstoffe, wie Aminosäuren, die Vitamine A und C, Eisen, Kalzium, Biotin oder ungesättigte Fettsäuren verantwortlich.

Schwarzkümmelöl in die Ernährung einbauen

Wer Schwarzkümmelöl in seine tägliche Ernährung einbauen will, kann wahlweise auf Nahrungsergänzungsmittel oder auf das frische Öl zurückgreifen. In letzterem Fall ist darauf zu achten, dass das Öl stets dunkel und kühl gelagert wird, um Inhaltsstoffe und Geschmack zu bewahren. Es wird auch bei sehr kalten Temperaturen nicht fest, so dass es sogar im Kühlschrank aufbewahrt werden kann. Zudem sollte die Flasche stets gut verschlossen sein. Kommt das Öl mit Luft in Kontakt wird es schnell dunkler und schmeckt ranzig.

Der intensive Geschmack und die ätherischen Öle, die sich in Mund und Nase ausbreiten, sind typisch für Schwarzkümmelöl. Es kann wahlweise alleine, wie eine Kur (etwa ein bis zwei Esslöffel pro Tag) eingenommen werden oder man nutzt es zur Verfeinerung der Speisen. Selbst in einen Joghurt kann das Öl problemlos gegeben werden.

Schwarzkümmelöl äußerlich anwenden

Darüber hinaus lässt sich Schwarzkümmelöl äußerlich anwenden. Es kann direkt auf die Haut aufgetragen oder als Haarpflege verwendet werden. Allerdings sind allergische Reaktionen auf das Öl nicht ausgeschlossen, so dass an einer unauffälligen Stelle getestet werden sollte, ob man allergisch reagiert.

Wenn weder Schwellungen, noch Rötungen oder Juckreiz auftreten, kann das Öl zur Behandlung entzündlicher Hauterkrankungen, Akne, Schuppenflechte oder Ekzemen eingesetzt werden. Dafür wird das Öl zwischen den Händen gründlich verrieben und anschließend in die Haut einmassiert.

Bei Erkältungen kann man sich auch ein Nasenspray aus Schwarzkümmelöl zubereiten. Ein paar Tropfen des Öls in heißes Salzwasser gegeben, sind geeignet, um zu inhalieren. Dadurch werden Entzündungen sowie die verstopfte Nase bekämpft und gelindert.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 23. Juni 2022 um 10:35 Uhr in Gesund leben & ernähren | 223 Aufrufe

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