Nur noch einmal die Woche duschen und waschen, auf Trockenshampoo setzen, statt sich die Haare zu waschen – das ist der neue Trend in Sachen Beauty. Er wird als Cleansing Reduction bezeichnet. Anhänger der Bewegung sprechen sich dafür aus, schließlich würde häufiges Duschen den Schutzmantel der Haut angreifen und diese leichter austrocknen lassen. Kleine Bakterien, die sich auf der Haut sammelten, seien gesund, sie könnten Krankheitserreger bekämpfen. So die Meinung der Befürworter des Rückzugs von der täglichen Hygiene. Doch wie sehen das Experten?

 

Duschen darf man, so oft man möchte

 

Laut den Cleansing Reduction Anhängern sollte man höchstens zwei Mal pro Woche duschen. Ansonsten würde die Haut darunter leiden. Doch ist es tatsächlich so? Jeder Mensch darf laut Experten so oft duschen, wie er möchte. Auch die Dauer beim Duschen sollte niemand sich vorschreiben lassen.

 

Wer nach dem Duschen das Gefühl hat, dass die Haut spannt, hat entweder zu viel Seife verwendet oder zu heißes Wasser. Dem kann man entgegen wirken. So sollten gerade Personen, die unter trockener Haut leiden, darauf achten, nicht zu viele Reinigungsprodukte zu verwenden. Statt Seife kann genauso ein Duschöl verwendet werden. Das macht sich insbesondere unter den Achseln und an den Füßen gut, da das Duschöl auch gleich fettet. Nach dem Duschen kann eine rückfettende Pflege aufgetragen werden.

 

Haare müssen gewaschen werden

 

Auch beim Haare waschen halten Experten nicht viel von den Anhängern der Cleansing Reduction Bewegung. Wie oft die Haare allerdings gewaschen werden müssen, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wer jedoch bereits nach wenigen Stunden das Gefühl hat, die Haare seien so fettig, dass sie erneut gewaschen werden müssten, der sollte den Arzt aufsuchen und abklären, ob eine Erkrankung zugrunde liegt.

 

Selbst tägliches Haare Waschen schadet nicht, sofern auf die richtige Pflege geachtet wird. Dabei tut es durchaus auch das günstige Shampoo aus dem Supermarkt, wenn es auf den eigenen Haartyp abgestimmt ist. Hier lohnt sich das Experimentieren. Das Trockenshampoo, auf das seit einiger Zeit so viele schwören, kommt bei Experten indes nicht gut weg. Es legt sich lediglich auf das Haar, kann aber weder Talgrückstände, noch Schweiß entfernen. Als Ersatz für die eigentliche Hygiene eignet es sich demnach nicht, sondern höchstens als kurzer Auffrischer für zwischendurch.

 

Muss eine Gesichtsreinigung wirklich sein?

 

Muss das Gesicht gereinigt werden? Diese Frage bejahen Experten ganz deutlich. Die oberste Hautschicht besteht aus Eiweiß und Fett und ist täglich den Umwelteinflüssen ausgesetzt. Sie bildet einen Schutzmantel für die Haut, so dass diese keine Feuchtigkeit verlieren kann. Wird das Gesicht gewaschen, quillt die Haut auf und gibt Feuchtigkeit ab. Trotzdem sollte man auf die Reinigung nicht verzichten.

 

Insbesondere am Abend sollte eine gründliche Reinigung vorgenommen werden, da damit Rückstände des Tages, wie Talg, Schweiß und Kosmetika entfernt werden können. Ob nun aber ein Tonic oder ein klassisches Waschgel zum Einsatz kommt, bleibt jedem selbst überlassen. Aber auch hier gilt – das Reinigungsprodukt muss optimal auf den eigenen Hauttyp abgestimmt werden.

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Mittwoch, 04. Dezember 2013 um 08:30 Uhr in Beauty: Erfahrungen | 1269 Aufrufe

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