Es gibt ja so einige skurrile Trends in Sachen Gesundheit, Fitness und Wellness. Einer davon ist das Rückwärtsgehen. Dabei steckt hinter dem Trend viel mehr: Die Gehirnzellen und die Wirbelsäule werden dabei trainiert.

Täglich legen wir kleine und große Strecken zu Fuß zurück. Dabei denken wir kaum darüber nach, wie das funktioniert, sagen uns nur immer wieder, dass es doch die gesündeste Art der Fortbewegung ist. Doch das Rückwärtsgehen kann noch mehr.

Vorteile des Fitnesstrends Rückwärtsgehen

Wer sich normal fortbewegt, verschwendet kaum einen Gedanken daran. Beim Rückwärtsgehen müssen wir dagegen unsere Gehirnzellen anstrengen und uns konzentrieren. Dadurch ergeben sich mehrere Vorteile für die Gesundheit.

So werden die weniger beanspruchten Beinmuskeln trainiert, die Knie werden geschont und sogar die Hüft- und Wirbelsäulenmuskulatur kann gestärkt werden. Angeblich soll der Schlaf verbessert werden, man soll mehr Energie im Alltag haben und auch der Stoffwechsel soll angeregt werden. Gleichzeitig wirkt sich das Rückwärtsgehen auf unser Gehirn aus. Die Sinne werden schärfer, die Denkfähigkeit gezielter. Zusätzlich stärkt das Rückwärtsgehen die Herzmuskulatur und die Fähigkeiten der Koordination werden verbessert. Ganz nebenbei stärkt man damit auch sein Körperbewusstsein.

Rückwärtsgehen richtig lernen

Wer die Vorteile des Rückwärtsgehens noch verstärken will, kann auch rückwärts laufen. Allerdings sollte dann der Rückwärtsgang schon gut sitzen. Üben kann man am besten auf einem Laufband, die angebrachten Handläufe sind eine ideale Stütze. Anfangs sollte man eine geringe Geschwindigkeit wählen, die man nach und nach steigert. Wichtig ist aber bei beiden Varianten: Man muss sich auf jeden Schritt konzentrieren, da man sonst schnell stürzt und das ordentlich weh tut.

Rückwärtsgehen – Gesundheitliche Vorteile wissenschaftlich erwiesen

Die gesundheitlichen Vorteile vom Rückwärtsgehen sind übrigens auch wissenschaftlich nachgewiesen. So entdeckten Forscher der School Of Healthcare Sciences bereits 2005, dass man Knieschmerzen durch das Rückwärtsgehen massiv reduzieren kann. Die University of Stellenbosch in Südafrika fand 2012 heraus, dass die kardiorespiratorische Fitness durch einen Mix aus Vor- und Rückwärtsgehen verbessert wird. Sie sagt aus, wie gut Blutkreislauf und Atmung den Körper mit Sauerstoff versorgen.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 24. Januar 2019 um 21:41 Uhr in Gesund leben & ernähren | 304 Aufrufe

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