Rosmarin ist aus der Küche nicht mehr wegzudenken. Das beliebte Gewürzkraut wird in vielen Gerichten eingesetzt, um ihnen den besonderen Pfiff zu verleihen. Dabei kann Rosmarin noch viel mehr. So soll das Kraut, sofern es regelmäßig verzehrt wird, vor Demenz schützen.

Vor allem das ätherische Öl, das aus dem Würzkraut gewonnen wird, wird sehr positiv bewertet. Dem Rosmarinöl sagt man nach, dass es den Blutkreislauf aktivieren und das Gedächtnis verbessern soll. Seit Jahrtausenden nutzen die alten Griechen Rosmarin als Heilpflanze. Bei Prüfungen trugen sie zudem einen Kranz aus Rosmarin um den Hals, in der Hoffnung, sich dann besser an das Erlernte erinnern zu können. Auch neuere Studien zeigen, dass Rosmarin sich positiv auswirken kann. Denn in ihm steckt unter anderem die Carnosolsäure, die die Gehirnleistung fördern soll.

Carnosolsäure – das Geheimnis von Rosmarin?

Die Carnosolsäure steht im Ruf, Giftstoffe und freie Radikale im Körper unschädlich zu machen. So soll auch das Gehirn vor negativen Einflüssen geschützt werden. Zudem gelten freie Radikale als Mitauslöser neurologischer Erkrankungen, wie etwa Demenz oder Alzheimer.

Rosmarinöl selbst enthält zudem 1,8-Cineol als chemischen Hauptbestandteil. Dieser Stoff soll die Hirnleistung steigern. Sein Verdienst ist es auch, dass die Hirnleistung bereits bei der Wahrnehmung des Rosmarinduftes gesteigert wird. Der Stoff 1,8-Cineol gelangt über die Nasen- und Lungenschleimhaut direkt in die Blutbahn und kann dort seine Wirkungen entfalten. 1,8-Cineol kommt nicht nur in Rosmarin, sondern auch in Wermut, Lorbeer, Salbei oder Eukalyptus vor. Die Substanz soll unter anderem dafür sorgen, dass der Neurotransmitter Acetylcholin sich im Gehirn nicht aufspalten kann und damit die Gehirnleistung langfristig erhalten wird.

Die Inhaltsstoffe, die so positiv auf unsere Gesundheit wirken, sind fast allesamt im Rosmarinöl enthalten. 35 bis 45 Prozent des Rosmarins bestehen dabei aus dem Öl. Mittlerweile sucht man deshalb auch nach Lösungen, Rosmarinöl als Bestandteil von Medikamenten gegen Gedächtnisprobleme zu nutzen.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 11. September 2017 um 10:35 Uhr in Gesund leben & ernähren | 65 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren

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