Qi Gong gehört zu den Bewegungskünsten in der Tradition der chinesischen Medizin (TCM). Die langsamen,  mit dem Fluss des Atems verbundenen Bewegungen wirken harmonisierend und heilend auf das menschliche Energiesystem und sind aufgrund ihrer Unkompliziertheit auch ohne sportliche Begabung erlernbar. Gerade jetzt im Sommer, wenn mir im Park schwitzende Jogger mit eher angestrengten Gesichtern begegnen, freue ich mich, wenn ich Qi Gong-Praktizierende sehe, die vergleichsweise viel Harmonie und Gelassenheit, Fröhlichkeit und Sammlung ausstrahlen.


Das sanfte Übungssystem bietet neben seinen körperliche Verspannungen lösenden und den Geist klärenden Wirkungen auch die Möglichkeit, sich auf die jeweilige Jahreszeit besser einzustellen. In der traditionellen chinesischen Medizin gibt es keine"gute” oder “schlechte” Jahreszeit, doch müssen wir lernen, ihre jeweiligen Vorzüge zu nutzen und ihre Nachteile auszugleichen. So ist der Sommer die Zeit der Reife: Man ist fasziniert von der Schönheit und Üppigkeit der Natur, doch gilt es, die Geistesruhe zu bewahren. Man soll entspannen, die Wärme genießen, aber ein zuviel an Hitze ableiten, damit der gesamte Körper im Gleichgewicht bleibt.  Qi Gong-Übungen für den Sommer beruhigen und stärken das Herz, kühlende Nahrungsmittel gleichen die Tendenz zur Überhitzung aus.

Wer mal einen Qi Gong-Schnupperkurs machen will, kann das auch im Rahmen eines Wellness-Aufenthalts im Vital- und Wellness-Hotel ZUM KURFÜRSTEN tun - z.B. im Rahmen einer Präventions-Woche. Die Kurse werden sogar von den meisten Krankenkassen bezuschusst!

# Link | Christiane Bach | Dieser Artikel erschien am Samstag, 26. Juli 2008 um 09:24 Uhr in Prävention | 2945 Aufrufe


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