Wellness und Schönheit stehen heute im Mittelpunkt eines erfüllten Lebens und dazu gehört natürlich auch die Kosmetik. Hier hat sich ein besonderer Trend in den letzten Jahren heraus gestellt, der „back to the roots“, also zurück zur Natur geht. Einst waren die Hersteller von Naturkosmetik nur in kleinen Bio-Läden oder Reformhäusern vertreten, heute gehören sie selbst in großen und edlen Boutiquen und Kaufhäusern zum Sortiment dazu.

Mit dem Synonym Naturkosmetik versuchen die Hersteller den Kunden ein gutes Gewissen zu verkaufen. Dazu zählt neben dem Schutz der Umwelt, auch der Verzicht auf tierische Versuche der Produkte und die Verwendung rein natürlicher Stoffe. So werden immer wieder so genannte „Scouts“ durch die Welt geschickt, um vornehmlich neue, exotische natürliche Wirkstoffe zu finden, die in der Naturkosmetik verarbeitet werden können. Ob Öle, Düfte oder gar grüner Tee, der die Poren verfeinern soll, fast alles wird aufgespürt und angewendet.

Den großen Erfolg verspüren die Hersteller der Naturkosmetik an klingelnden Kassen. Doch bekanntlich lockt Erfolg auch Neider an und viele Nachahmer versuchen, auf den Zug der Naturkosmetik mit aufzuspringen. Dann werden allerlei Kosmetika mit dem Prädikat versehen, obwohl sie gar keine natürlichen Stoffe enthalten. Aus diesem Grund sollten Kunden, die sich für echte Naturkosmetik interessieren, auch das Siegel für eben jene beachten. Ausgestellt wird es vom BDIH. Die Abkürzung steht für den „Bundesverband Deutscher Industrie- und Handelsunternehmen für Arzneimittel, Reformwaren, Nahrungsergänzungsmittel und Körperpflegemittel“. Nur Naturkosmetik, die mit diesem Siegel ausgestattet ist, enthält auch natürlich Stoffe. Garantiert wird, dass die verbotenen Stoffe, wie Konservierungs- und Duftstoffe oder Parabene nicht enthalten sind.

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 21. Dezember 2009 um 14:09 Uhr in Beauty: Grundlagen | 2860 Aufrufe

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