Heute kennt jeder das Spinning, das auf speziellen fest an einem Standort befindlichen Rädern trainiert wird. Auf den ersten Blick ist kaum ein Unterschied zu einem herkömmlichen Heimtrainer zu erkennen, denn dieser liegt im Detail. So werden die Kräfte von der Kette oder dem Zahnriemen auf die Schwungscheibe nur starr übertragen. Es entsteht damit kein Leerlauf, sondern die Pedale bleiben stets in Bewegung.

Entstanden ist das Spinning übrigens durch den Erfindungsreichtum des Radsportprofis Jonathan Goldberg. Als seine Frau schwanger wurde, musste er sich auf eine wichtige Tour vorbereiten, wollte sie aber nicht alleine lassen. Kurzerhand stellte er sein Rad auf ein Rollband und trainierte dort. Immer mehr Freunde griffen die Idee auf und beteiligten sich ebenfalls am Training, so dass die Idee vermarktet werden sollte.

Heute finden sich Spinning-Räder und Angebote für die entsprechenden Kurse, die bei flotter Musik durchgeführt werden, in jedem Fitness-Center. Dabei werden der Tretwiderstand und die Tretfrequenz immer wieder angepasst, so dass verschiedene Möglichkeiten simuliert werden, wie etwa der steile Anstieg, das Zeitfahren und vieles mehr. Die Kurse setzen dabei auf verschiedene Phasen, zum Einen das Warm-Up, bei dem sich ganz entspannt aufgewärmt wird. Danach kommen das eigentliche Training, das aus simulierten steilen Anstiegen und Abwärtsfahrten wechselt, sowie ein Radeln im Sitzen und im Stehen. Nach dem Training folgen die Cool-Down-Phase, sowie ein Dehnen der Muskeln.

Gerade Anfänger sollten das Spinning aber nicht unterschätzen, denn das schnelle, stetig wechselnde Radeln ist anstrengender, als gedacht. Die Kurse sollten für Anfänger nur mit Pulsuhr gegeben werden. Dabei darf die maximale Herzfrequenz nur bis zu 85 Prozent ausgelastet werden. Auch ist darauf zu achten, dass ausschließlich so trainiert wird, dass die Belastung vom Einzelnen noch zu schaffen ist.

Die positiven Auswirkungen beim Spinning zeigen sich vor allen Dingen im Bereich des Herz-Kreislauf-Systems, sowie der Muskeln im Bauch- und Nackenbereich. Ebenfalls werden die Bein-, Arm- und Schultermuskulatur deutlich gestärkt.

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Mittwoch, 25. November 2009 um 13:58 Uhr in Gesund leben & ernähren | 2938 Aufrufe

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