Der kälteste Winter seit vielen Jahren will und will nicht enden! Umso wichtiger ist es, dafür zu sorgen, dass die unvermeidlichen Spaziergänge im Freien keine gesundheitlich negativen Folgen haben. Kalte, trockene Luft kann die Bronchien schädigen und uns anfälliger für Infekte machen. Es empfiehlt sich daher, immer durch die Nase zu atmen, dann ist die Luft bereits ein wenig angewärmt, bevor sie in die Lunge gelangt.

Die Nasenschleimhäute erfüllen normalerweise mit ihren “Flimmerhärchen” die Funktion, die eingeatmete Luft nicht nur zu erwärmen, sondern auch zu befeuchten und von Staubteilchen zu reinigen. Ist die Luft allerdings besonders trocken, vermindern sie ihre Aktivität oder verkleben gar ganz. Kribbeln, jucken, brennen und das Gefühl einer zunehmend verstopften Nase sind die Folge. Es bilden sich auch winzige Risse, durch die Bakterien und Viren leicht eindringen können.

Neben winterlich trockener Kälte im Freien sind es auch zentralbeheizte Räume oder lange Autofahrten, die zur Austrocknung der Nasenschleimhäute führen. Auch nach einem Schnupfen leiden viele daran, insbesondere, wenn zu häufig und zu lange die sogenannten “schleimhautabschwellenden” Nasentropfen und Sprays benutzt wurden.

Abhilfe schaffen regelmäßige Nasenspülungen mit der Nasendusche aus der Apotheke oder mit dem “Yoga-Nasenkännchen” aus der ayurvedischen Tradition. Sowohl nach einer solchen Spülung wie auch als Teil der regelmäßigen Körperpflege helfen ein paar Tropfen Mandelöl den Nasenschleimhäuten geschmeidig zu bleiben. Im Prinzip ist jedes geruchlose Öl geeignet, selbst das Sonnenblumenöl für den Salat.  Soll es ein Nasenöl aus der Apotheke sein, muss man sehr darauf achten, kein Öl mit “schleimhautabschwellender Wirkung” zu bekommen, denn das würde die Nase erneut austrocknen, also genau gegenteilig wirken.

# Link | Christiane Bach | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 11. Februar 2010 um 12:05 Uhr in Gesund leben & ernähren | 3230 Aufrufe

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