Make-ups machen uns ein bisschen schöner: das Gesicht wirkt ebenmäßiger, die Haut glatter, Pickel und Pigmentflecken werden unsichtbar. Da neuerdings die Hersteller auch mit Anti-Falten und Anti-Aging-Effekten werben, wächst auch die Zahl der Anwenderinnen zwischen 60 und 70: jede vierte benutzt ein Make-up,  insgesamt verwenden 36,3 Prozent der Bundesbürgerinnen die verschönenden Pulver und Fluids.

Wie die Zeitschrift Ökotest nun heraus gefunden hat, finden sich in vielen Produkten problematische Inhaltsstoffe. Im Test wurden 23 flüssige Make-ups untersucht: solche aus der Apotheke und aus dem Naturwarenladen,  günstige Produkte aus der Drogerie und teure Luxus-Marken aus der Parfümerie. Das Ergebnis: Fast die Hälfte der Produkte wurde mit “ungenügend” bewertet, vier mit “mangelhaft”, weitere vier mit “ausreichend”., nur eines erhielt die Note “Gut” .  Die zertifizierten Naturkosmetik-Make-ups erhielten ein “sehr gut”, was mich nicht wirklich wundert, geht es hier doch um “problematische Stoffe”. 

Es fand sich Formaldehyd als Konservierungsmittel, das im Verdacht steht, Krebs zu erregen. Der aggressive Bakterienkiller Triclosan fördert womöglich die Antibiotikaresistenz von Bakterien, halogenorganische Verbindungen können Allergien auslösen. Auch was gut riecht, tut nicht immer gut: polyzyklische Moschus-Verbindungen reichern sich im Körper an und erhöhen ebenfalls das Allergie-Risiko. Paraffine, Erdölprodukte und Silikone sind in den meisten Make-ups enthalten und wurden nicht negativ bewertet, doch führten natürliche Öle, die mit wertvollen Inhaltsstoffen zur Hautpflege beitragen, zu einer guten bzw. sehr guten Bewertung. Der Test mit allen Ergebnissen im Detail findet sich in Heft 12/2007.

# Link | Christiane Bach | Dieser Artikel erschien am Samstag, 01. Dezember 2007 um 08:09 Uhr in Beauty: Erfahrungen | 5261 Aufrufe

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Zum Thema Naturkosmetik erscheint seit kurzem beim Bioverlag die Zeitschrift “Cosmia”.

NLP Seminar am Mittwoch, 12. März 2008 um 07:21 Uhr


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