Derzeit kommt ein neuer Trend zu uns: Die koreanische Handmassage. Sie soll besonders einfach zu erlernen sein und wird an vielen örtlichen Volkshochschulen gelehrt. Dabei baut die koreanische Handmassage im Grunde genommen auf den Erkenntnissen der TCM auf. Denn wie wir bereits aus selbiger wissen, verlaufen die Meridiane durch den gesamten Körper, an den Ohren, den Füßen und den Händen finden sich die Akupunkturpunkte, die sowohl innere Organe, als auch einzelne Bereiche des Körpers zu stimulieren vermögen.

Ähnlich der Akupunktur werden diese Punkte bei der koreanischen Handmassage stimuliert. Dabei sollen Beschwerden, die etwa durch den etwas stärkeren Druck der Akupunkturnadeln entstehen können, deutlich geringer ausfallen. Ebenso soll die Wirkung schneller, als bei der klassischen Akupunktur eintreten. Insbesondere durch die simple Anwendung soll sich die koreanische Handmassage besonders gut zur Selbstbehandlung eignen.

Weiterhin kann die Handmassage ergänzt werden, etwa durch ätherische Öle, die eingearbeitet werden oder durch zusätzliche Wärme. Darüber hinaus sollen schmerzhafte Bereiche sediert, also ruhig gestellt, werden können, indem der Druck auf den entsprechenden Punkt verstärkt oder verringert wird. Durch die Begutachtung von Rissen, rauen Stellen der Haut oder Narben, Schwellungen und Knötchen soll die koreanische Handmassage ebenfalls zur Diagnostik dienen. Indem die Narben, Knötchen und Co. genauer begutachtet werden, soll es möglich sein, ein Problem des dazugehörigen Organs entsprechend erkennen zu können. Allerdings sollte auch hier der Gang zum Arzt nicht durch die Handmassage ersetzt werden.

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 11. April 2011 um 08:14 Uhr in Wellness: Behandlungen | 2922 Aufrufe

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