Kaffee wird immer gesünder, zumindest in der wissenschaftlichen und medial vermittelten Wahrnehmung. Wie Netdoktor.de berichtet, ergab eine neue Studie an der Tohoku University in Sendai/Japan spektakuläre Ergebnisse, die das Krebsrisiko in einer Langzeitbeobachtung untersuchte:

“Im Rahmen der Studie waren mehr als 38.000 Erwachsene im Alter zwischen 40 und 64 Jahren nach ihrem Ernährungsverhalten befragt worden. Keiner der Teilnehmer hatte bis zu diesem Zeitpunkt irgendeine Krebserkrankung hinter sich. Innerhalb des folgenden Beobachtungszeitraums von 13 Jahren erkrankten dann 157 der Befragten an Mundhöhlen-, Kehlkopf- oder Speiseröhrenkrebs. Bei der Auswertung der Daten stießen Naganuma und seine Kollegen auf einen Zusammenhang zwischen Kaffekonsum und Erkrankungswahrscheinlichkeit: Wer mindestens eine Tasse Kaffee täglich trank, verringerte sein Krebsrisiko um die Hälfte verglichen mit Teilnehmern, die ganz auf Koffein verzichteten.”


Wie es sich wohl verhält, wenn man MEHRERE Tassen Kaffee pro Tag konsumiert? Leider bleibt das im Dunkeln, kann also den Effekt theoretisch verstärken, aber auch ins Negative kippen lassen. “Die Dosis macht das Gift”, sprach schon der weise Paracelsus - und natürlich gilt das auch für die Heilwirkungen.

# Link | Christiane Bach | Dieser Artikel erschien am Montag, 12. Januar 2009 um 12:50 Uhr in Gesund leben & ernähren | 3090 Aufrufe

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