Muss man gegen Kopfschmerzen, Schlafbeschwerden und Nervosität immer gleich mit der chemischen Keule angehen? In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), die auch in unseren Breiten immer beliebter wird, kommen da zum Beispiel Kräuterkissen zur Anwendung.

Zur Vorbeugung und Heilung verschiedener Beschwerden haben diese Kissen eine lange Tradition: Schon in der Jin-Dynastie (265 bis 420 nach Christus) war die wohltuende Wirkung der mit Kräutern, Sojabohnen und weiteren exotischen Zutaten gefüllten Kissen bekannt. Schläft man auf einem solchen Kräuterkissen, setzt die Heilwirkung vor allem über die Atemwege und die Haut an Kopf und Nacken an. Dort verlaufen wesentliche Meridiane, die Energiebahnen, die aus Sicht der TCM die Lebensenergie durch den Körper leiten,  wichtige Reizpunkte und Nervenbahnen sind ebenfalls in diesem Bereich zu verorten.

Die Kräuter wirken im Lauf der Nacht auf die Meridiane, Nerven und Blutgefäße. Das gesamte Nervensystem wird harmonisiert, die Durchblutung verbessert, das Immunsystem gestärkt, innere Blockaden abgebaut und die Abwehrkräfte mobilisiert.Bei Krankheiten wie Asthma, Bronchitis, Arthrose oder Rheuma können die Kräuterkissen die Heilung unterstützen - allerdings muss die richtige Kräutermischung für das jeweilige Krankheitsbild passend gewählt werden. TCM von der Stange kann es nicht geben! Lassen Sie dich deshalb immer von einem kundigen Arzt, der in traditioneller chinesischer Medizin ausgebildet ist, beraten.

Es gibt auch ein Buch zum Thema, nämlich „Chinesische Kräuterkissen für Gesundheit und Fitness“ von Li Wu Yan, das aber nur noch über Antiquariate zu bekommen ist. Einfach mal den Titel googeln!

Im Vital- und Wellness-Hotel ZUM KURFÜRSTEN können Sie die Kräuterkissenanwendung zusammen mit einer Akupunkturbehandlung buchen. Eine vorherige Zungen- und Pulsdiagnose ist Voraussetzung.

# Link | Christiane Bach | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 29. Mai 2008 um 13:28 Uhr in TCM: Behandlungen | 8614 Aufrufe

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