Eine gesunde Ernährung ist das A und O für einen gesunden Körper. Insbesondere das Happy Food, also Lebensmittel, die uns glücklich machen, gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung. In Frage kommen hier die unterschiedlichsten Lebensmittel, denen teilweise auch im Bereich alternative Medizin positive Wirkungen nachgesagt werden. Die wichtigsten Glücklichmacher aus dem Kühlschrank wollen wir an dieser Stelle kurz vorstellen.

Austern beispielsweise sind ein wichtiger Lieferant für Zink. Dadurch fühlen wir uns dynamischer und lustvoller. Auch der Testosterongehalt im Körper wird durch Austern erhöht. Wer sich mit viel Zink versorgen will, kann neben Austern aber auch auf Weizenkleie und Sonnenblumenkerne setzen. Ebenfalls als Glücklichmacher gelten Bananen. Begründet wird dies vorwiegend durch das enthaltene Tryptophan. Es kann vom Gehirn in Verbindung mit dem Zucker aus der Banane zum Glückshormon Serotonin umgewandelt werden. Auch Weizenkeime, Dinkel, Amaranth, Feigen oder Datteln sind wichtige Lieferanten von Tryptophan.

Überdies wird Bitterschokolade zum Happy Food gezählt. Grund dafür sind die Amine, die die Stimmung aufhellen, die Lust steigern und insgesamt aufputschen können. Die Blaubeeren sind vor allem aufgrund der enthaltenen Anthocyane als Glücklichmacher unter den Lebensmitteln zu sehen. Diese Stoffe verhindern den Abbau von Botenstoffen, wie Dopamin und Serotonin, wodurch das Hirn leistungsfähiger wird. Ebenfalls können Blaubeeren die Stimmung aufhellen und bestimmten Erkrankungen vorbeugen, wie Depressionen oder der Parkinson-Krankheit.

Mit Chili kann man die Ausschüttung von Endorphinen unterstützen. Sie agieren ähnlich, wie Schmerzkiller, die in der Medizin auf Morphiumbasis hergestellt werden. Grund dafür ist die Schärfe der Chilischoten. Ähnliche Ergebnisse erzielt man auch mit Peperoni, Meerrettich oder Senf. Dabei können die Schmerzen gehemmt werden und eine beruhigende und angstlösende Wirkung wird ihnen ebenfalls nachgesagt. Hülsenfrüchte arbeiten ähnlich wie die Bananen, so dass sie ebenfalls wichtige Tryptophan-Lieferanten sind, die das Gehirn dazu bringen, Serotonin herzustellen. Die dafür benötigten Kohlenhydrate werden von Bohnen oder Linsen gleich mit geliefert.

Ebenfalls kann Ingwer zum Happy Food gerechnet werden. Der Scharfstoff Gingerol, der darin enthalten ist, soll glücklich machen. Wer vor den Mahlzeiten zwei Scheiben Ingwer kaut, kann zusätzlich den Fettstoffwechsel anregen und überflüssigen Pfunden zu Leibe rücken. Überdies kann Fisch in vielen Varianten, von der Makrele über den Thunfisch, den Hering, den Seelachs oder Lachs hilfreich sein, um sich rundum wohl zu fühlen. Grund dafür sind die Omega-3-Fettsäuren, auch als DHA bekannt. Sie verbessern die Bildung von Serotonin und hemmen gleichzeitig verschiedene Botenstoffe im Körper, wie Zytokine, die mittlerweile bekannt dafür sind, an der Entstehung von Depressionen beteiligt zu sein.


# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Mittwoch, 13. Juli 2011 um 06:46 Uhr in Gesund leben & ernähren | 3538 Aufrufe

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