Vielfach wird das Haare an der Luft trocknen lassen als besonders schonende Trocknungsmethode angesehen. Schließlich können Föhnhitze und Co. das Haar schädigen und sowohl Haar als auch Kopfhaut wertvolle Feuchtigkeit entziehen.

Dennoch stimmt die lange weit verbreitete These nicht ganz. Wenn Haare an der Luft trocknen, neigen sie meist leichter zu Frizz. Die Wärme des Föhns verschließt die Schuppenschicht, so dass weniger Luftfeuchtigkeit ins Innere des Haars eindringen kann. Die Haare quellen weniger auf und sehen weniger spröde oder kraus aus.

Nasses Haar bricht leichter

Darüber hinaus kann nasses Haar leichter brechen. Ist das Haar nass, befindet es sich in einem sehr empfindlichen Zustand. Es quillt auf und ist zudem einem hohen Gewicht ausgesetzt. Das übt Druck auf die Schuppenschicht aus, so dass das Haar leichter brechen kann. Wer sein Haar dagegen trocken föhnt, verkürzt diesen kritischen Zustand und kann so etwas für die Gesundheit seiner Haare tun. Verstärkt wird dieser Effekt noch, wenn man sich mit nassen Haaren schlafen legt oder sie zu einem Zopf zusammenbindet.

Wie föhne ich richtig?

Auch beim Föhnen gibt es aber ein paar Punkte zu beachten, um das Haar nicht unnötig zu schädigen. Vor dem Föhnen kann ein Hitzeschutz aufgetragen und im Haar verteilt werden. Diesen gibt es in Form von Sprays, Fluiden oder Cremes. Sie legen sich wie ein Schutzfilm um die äußere Haarschicht und schließen die Feuchtigkeit im Haar ein.

Der Föhn sollte nur mit niedriger Temperatur laufen und mit einem Abstand von ca. 15 Zentimetern zum Kopf gehalten werden. Das Haar sollte stets vom Ansatz bis zu den Spitzen trocken geföhnt werden, damit sich die Schuppenschicht schließen kann.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 16. Januar 2023 um 10:22 Uhr in Beauty: Grundlagen | 29 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren

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