Gerade nach der Zeitumstellung am vergangenen Wochenende haben viele Menschen Probleme mit Müdigkeit und Schlafentzug. Dabei ist ein gesunder Schlaf nicht nur für die allgemeine Erholung und Regeneration von Bedeutung, sondern sorgt auch für ein gesundes Herz.

Umso wichtiger, sich eine Schlafroutine anzueignen, mit der man besser schläft. Dabei sind die Räumlichkeiten schon einmal der erste wichtige Punkt: Sie sollten keinesfalls überheizt sein. Ideal ist eine Raumtemperatur von etwa 18 Grad Celsius. Außerdem muss das Schlafzimmer für einen gesunden Schlaf gut gelüftet, weitestgehend dunkel und leise sein. Dadurch wird dem Körper direkt signalisiert, dass die aktive Zeit jetzt vorbei ist und er zur Ruhe kommen kann.

Pausen und Genuss einplanen

Eine Minipause am Mittag kann ebenfalls sinnvoll sein. Allerdings sollte der Mittagsschlaf nicht länger als 20 Minuten dauern. Deshalb lohnt es sich, einen Wecker zu stellen, denn wer tagsüber zu viel schläft, braucht nachts weniger Schlaf. Allerdings ist der Nachtschlaf gesünder.

Ebenfalls sollte man Raum für Genuss lassen. Allerdings sollte das schwere Mahl nicht unbedingt am Abend auf dem Speiseplan stehen, da die Verdauung dann auf Hochtouren arbeitet und den Nachtschlaf beeinträchtigt. Auch Alkohol sollte gemieden werden, denn er verschlechtert den Schlaf schon in geringen Dosen. Ab Mittag sollte zudem auf Koffein verzichtet werden.

Rituale sind wichtig

Sinnvoll für einen gesunden und erholsamen Schlaf sind Rituale und Routinen. Dafür sollte man möglichst immer zur gleichen Zeit ins Bett gehen. Ein Abendritual, wie Atemübungen oder Meditationen können unterstützend wirken.

Elektronische Geräte sollten bereits eine gute Stunde vor dem Schlafengehen abgeschaltet werden. Denn das blaue Bildschirmlicht hindert den Körper daran, genügend Schlafhormone zu bilden. Nachrichten, E-Mails und spannende Filme können außerdem Stress auslösen, der das Ein- und Durchschlafen beeinträchtigen kann.

Wichtig ist zudem, tagsüber genügend frische Luft zu tanken, denn wer nur auf dem Sofa sitzt, wird nicht müde. Schon zehn Minuten Bewegung vor der Haustür oder auf dem Balkon können hilfreich sein.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 30. März 2023 um 09:19 Uhr in Gesund leben & ernähren | 271 Aufrufe

, ,


Kommentieren in diesem Channel-Eintrag nicht möglich


Nächster Eintrag: Minzöl – ein Muss in der Hausapotheke
Vorheriger Eintrag: Grünkohl – heimisches Superfood

Gesundheit

Wellness-News

Back to top