Teebaumöl ist ein beliebtes Mittel in der Naturheilkunde. In erster Linie kennt man es aus der Bekämpfung von Hautunreinheiten. Doch auch bei Fußpilz soll Teebaumöl wirksam sein. Man sagt ihm nach, die Ausbreitung der Erreger einzudämmen, den Juckreiz, Rötungen und Hautdefekte, die mit der Pilzerkrankung einhergehen, zu bekämpfen.

Generell darf man die Hauterkrankungen, die durch Pilzsporen ausgelöst werden, nicht unterschätzen. Sie stellen nicht selten einen Hinweis auf ein geschwächtes Immunsystem dar. Werden klassische Antipilz-Mittel verwendet, müssen deren Bestandteile, die in den Körper eindringen, aufwändig wieder abgebaut werden, was das Immunsystem zusätzlich belastet. Anders beim Teebaumöl, das sich aus natürlichen Substanzen zusammensetzt. Diese sollen die Pilzsporen dauerhaft abtöten und Schmerzen und Juckreiz stillen. Außerdem soll Teebaumöl die Heilung beschleunigen. Allerdings muss das Teebaumöl über längere Zeit angewendet werden, damit auch die Pilzsporen, die sich in tieferen Hautschichten befinden, entsprechend abgebaut werden können.

Wie kommt es zum Fußpilz?

Fußpilz stellt eine klassische Hauterkrankung dar, die durch die Übertragung von Pilzsporen ausgelöst wird. Diesen Sporen kann man sich kaum vollständig entziehen, doch es kommt auch nicht bei jedem Kontakt mit ihnen sofort zu einer Infektion. Generell gilt: Ist das Immunsystem intakt und die Hautflora gesund, werden sie mit dem Befall von Pilzsporen problemlos fertig. Sind aber winzige Hautrisse vorhanden, die Abwehrkräfte allgemein geschwächt oder ist der Säureschutzmantel der Haut geschädigt, können die Pilzsporen einfach eindringen.

Fußpilz lässt sich häufig an Juckreiz und Rötungen erkennen. Auch kann die Haut anfangen, sich zu schuppen und in den Zehenzwischenräumen kommt es oft zu Reizungen.

Wie hilft Teebaumöl gegen Fußpilz?

Das Teebaumöl enthält Terpine. Diese sollen Erreger jeder Art bekämpfen können. Außerdem wirken sie desinfizierend und sollen den Säureschutzmantel der Haut wiederherstellen können. Das Teebaumöl kann tief in die Hautoberfläche eindringen, so dass sich die Wirkstoffe im Zellinneren der Pilzsporen absetzen, diese abtöten können und eine weitere Ausbreitung der Erreger verhindern. Verantwortlich dafür ist der enthaltene Stoff Terpine-4-ol. Außerdem ist 1,8 Cineol enthalten. Ihm sagt man die schmerz- und juckreizstillende Wirkung nach.

Um den Fußpilz zu bekämpfen, empfehlen Experten ein tägliches Fußbad, dem zehn Tropfen Teebaumöl zugefügt werden. Mindestens eine Viertelstunde lang sollte man die Füße in diesem Bad belassen, anschließend müssen sie sehr gründlich abgetrocknet werden. Zwei bis drei Mal pro Tag kann das unverdünnte Teebaumöl auch direkt auf die betroffenen Hautbereiche aufgetragen werden.

Wie man sich vor Fußpilz schützen kann

Um dem Fußpilz vorzubeugen, gibt es einige grundlegende Möglichkeiten. So sollte zu Hause jedes Familienmitglied ein eigenes Handtuch benutzen, da Fußpilz ansteckend ist. Gründliches Abtrocknen der Zehen und Zehenzwischenräume kann ebenfalls vorbeugend wirken. Socken sollten stets kochfest sein und Schuhe desinfiziert werden. Im Schwimmbad, in der Sauna und öffentlichen Umkleidebereichen sollten stets Badeschuhe getragen werden. Für eine widerstandsfähige Hautoberfläche kann man mit keimtötenden Sprühlösungen sorgen. Sie bestehen aus 100 Milliliter Wasser und zehn Tropfen Teebaumöl.

Eine basische und zuckerarme Ernährung sorgt für die Verhinderung einer Übersäuerung. Gleichzeitig werden die Abwehrkräfte gestärkt. Den übertriebenen Einsatz von Pflegemitteln sollte man vermeiden, um den pH-Wert der Haut nicht zu beeinträchtigen. Pulverisierte Milchsäurebaktieren, die in Socken und Zehenzwischenräume gestreut werden, sorgen für ein Hautmilieu, in dem sich Pilzsporen nicht wohlfühlen. Für eine pflegende Schutzschicht an der Haut können zudem Massagen mit Bio-Kokosöl sorgen, das ebenfalls gegen Pilzbefall wirkt. Mit einem Mix aus Sesam- und Teebaumöl wird das Eindringen der Terpine in tiefere Hautschichten beschleunigt.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 01. August 2016 um 05:59 Uhr in Weitere Empfehlungen | 211 Aufrufe

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