Schon seit langem zählt Fenchel zu den beliebten und bekannten Gewürzen. Aus der Pflanze lässt sich aber auch ein ätherisches Öl gewinnen. Und dieses Fenchelöl ist ein echter Allrounder. Es soll gegen Wasseransammlungen im Körper ebenso helfen, wie es die Verdauung unterstützen soll. Auch als Muskeltonikum hat sich das Fenchelöl einen Namen gemacht und ist beliebt bei Sportlern. Doch Fenchel ist eben nicht nur Fenchel oder Fenchelöl, sondern soll ebenfalls als Medizin nutzbar sein. Diesen Nutzen erkannten die Chinesen, Inder und Ägypter schon vor Tausenden von Jahren.

 

Die Fenchelpflanze

 

Grundlage für das Fenchelöl ist die Pflanze. Fenchel wird dabei der Familie der Doldengewächse zugeordnet. Beheimatet ist die Pflanze rund ums Mittelmehr und sie gilt als mehrjährige Pflanze. Über den Winter kommt Fenchel ohne Probleme und er kann bis zu zwei Meter hoch werden. Gekennzeichnet wird die Pflanze durch die blaugrün gefärbten und fedrigen Blätter, die Blüten treten in einem kräftigen Gelbton auf. Das ätherische Fenchelöl dagegen entsteht aus den Samen der Pflanze, die zerstoßen werden. Anschließend wird das Öl destilliert.

 

Welche Wirkungen hat das Fenchelöl?

 

In der Aromatherapie wird das Fenchelöl sehr gerne eingesetzt, um die Verdauung anzukurbeln. Auch gilt das Duftthema als ausgleichend und kann in der Duftlampe ebenso eingesetzt werden, wie im Massageöl, als Zusatz für ein entspannendes Bad oder als Kompresse. Selbst in der Aromaküche kann das ätherische Fenchelöl verwendet werden. Der Duft ist leicht süßlich und anisartig.

 

Angewendet wird das ätherische Öl bei Übergewicht, Augenentzündungen, Blähungen, geschwollenen Augen und Wasseransammlungen. Zudem soll es Krämpfe lösen können und gilt als schleimlösend. Auch das Zahnfleisch soll mit dem Fenchelöl gestärkt werden können.

 

Die Seele kann mit dem ätherischen Öl ebenfalls unterstützt werden. So soll das Fenchelöl zu mehr innerer Stabilität führen, Geborgenheit vermitteln und die jedem eigene mütterliche Energie aktivieren. Selbst die Haut kann mit dem Fenchelöl behandelt werden. Hier sagt man ihm nach, dass es gegen fettige, unreine Haut wirken soll und Cellulite bekämpfen kann. Außerdem spendet das Fenchelöl Feuchtigkeit und soll sogar Gifte neutralisieren können.

 

Wie lange kennt und nutzt man Fenchel bereits?

 

Fenchel ist schon seit der frühesten Zeit bekannt. Als Gewürz und Medizin wird es von Chinesen, Ägyptern und Indern seit Jahrtausenden genutzt und selbst Hippokrates ging davon aus, dass Fenchel milchtreibend wirkte. Diese Eigenschaft ist bis heute bekannt und wird geschätzt. Als Augenheilkraut verwendete Plinius die Pflanze und die alten Römer bereiteten einen Kuchen mit Fenchel zu, der stets als letzter Gang auf dem Tisch landete. Er sollte die Verdauung fördern. Bei den Griechen war von einer schlank machenden Wirkung die Rede, weil Fenchel leicht entwässernd wirkt. Forscher haben später herausgefunden, dass mit Fenchel bei Nierenfunktionsstörungen und Gicht tatsächlich gute Behandlungserfolge zu verzeichnen sind.

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Mittwoch, 24. Dezember 2014 um 07:24 Uhr in Gesund leben & ernähren | 1054 Aufrufe

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