Wer Wellness erleben will, der hat in manchem Wellnesshotel schon einige Todsünden kennen gelernt. Welche das sind und wie Wellnesshotels sich davor schützen können, wollen wir hier aufzeigen.

Im Behandlungsraum selbst werden beispielsweise häufig Klänge von CDs abgespielt, darunter das Meeresrauschen, vermeintlich entspannende Musik oder das Gezwitscher von Vögeln. Diese Klänge jedoch stören viele Wellness-Gäste, weil sie einmal bei völliger Ruhe entspannen wollten. Ebenso verhält es sich mit Masseuren, die während der gesamten Massage eine Unterhaltung führen wollen oder Kosmetiker, die überheblich wirken.

Darüber hinaus stören sich viele Gäste an den mitunter überteuerten Behandlungen. Im Schnitt sollte eine Behandlung maximal einen Euro pro Minute kosten, einige Hotels jedoch verlangen gerne deutlich höhere Preise. Außerdem wollen die Gäste sich nur selten weismachen lassen, dass man mit Wellness-Behandlungen alle nur erdenklichen Krankheiten lindern könne. Sie suchen nach Entspannung, nicht in erster Linie nach Heilung.

Verkaufsgespräche, die unbedingt eine Wundercreme verkaufen wollen, sind ebenfalls störend. Gleiches gilt für Mitarbeiter, die nur wenig Ahnung von der Materie haben, da sie nur in extrem kurzen Kursen oder auch gar nicht ausgebildet wurden. Zudem mögen viele Wellness-Gäste es nicht, wenn sie eine Meinung eines behandelnden Mitarbeiters aufgezwungen bekommen sollen. Wer nicht an die Kraft der Edelsteine glaubt, will auch nicht zu diesem Glauben überredet werden. Noch dazu sind die Dekorationen für viele Wellness-Gäste einfach zu viel. Ist der Spa zu üppig dekoriert, vergeht vielen die Lust an der Wellness.


# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 29. November 2010 um 10:35 Uhr in Wellness: Empfehlungen | 2043 Aufrufe

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