Schwangere Frauen freuen sich auf die Geburt, haben zeitgleich aber genauso Angst vor selbiger. Deshalb setzen sie alles daran, sich so gut wie nur irgend möglich darauf vorzubereiten. Auch der werdende Papa möchte dabei nicht tatenlos zusehen und dank der Hypnobirthing-Massage können Paare jetzt gemeinsam entspannen.

 

Diese Entspannung, die durch die leichten, sanften Berührungen hervorgerufen wird, sorgt dafür, dass bestimmte Hormone ausgeschüttet werden, die schlussendlich auch das Ungeborene mit entspannen.

 

Funktionsweise bei der Hypnobirthing-Massage

 

Die Hypnobirthing-Massage gilt als besonders einfache Form der Massage. Dafür muss Frau sich bequem hinsetzen, zum Beispiel rückwärts auf einen Stuhl, um sich an der Lehne abstützen zu können oder auch auf einen Gymnastikball, wobei Kopf und Arme leicht erhöht abgelegt werden. Entscheidend ist stets, dass die werdende Mama es bequem hat.

 

Der Partner legt dann seine Hände so, dass die Finger auf dem Steißbein liegen. Mit einer V-förmigen Bewegung zieht er die Hände sanft entlang der Wirbelsäule nach oben zu den Schultern. Am Hals findet eine sanfte Massage in Richtung Ohren statt, wobei der Vorgang so häufig, wie gewünscht, wiederholt werden kann.

 

Fehler bei dieser Massage

 

Natürlich können ebenso bei der Hypnobirthing-Massage Fehler unterlaufen. Deshalb sollte man sich die Technik von ausgebildeten Therapeuten genau zeigen lassen. Gute Indikatoren für eventuelle Fehler bietet auch das eigene Wohlbefinden. Alles, was gut tut und entspannend wirkt, ist erlaubt. Da nur sehr leichte Streichelbewegungen durchgeführt werden, kann jedoch im Grunde genommen nichts passieren.

 

Allerdings sollte man kurz vor der Geburt bei den erogenen Zonen Obacht geben. Werden beispielsweise die sehr empfindlichen Brustwarzen massiert, kann sich dies förderlich auf die Geburt auswirken. Deshalb sind derartige Bewegungen möglichst zu vermeiden.

 

Entwicklung der Hypnobirthing-Massage

 

Constance Palinsky hat die Hypnobirthing-Massage entwickelt. Ursprünglich arbeitete sie auf dem Gebiet der Endorphinausschüttung und Schmerzbehandlung. Sie erklärt die Technik wie folgt: Direkt unter der Hautoberfläche befindet sich ein weicher Muskel. Dieser zieht sich durch die sanfte Stimulation leicht zusammen. Gleichzeitig zieht sich der Haarmuskel zusammen, so dass das Haar sich aufstellt. Dadurch entsteht die Gänsehaut, die wiederum dazu führt, dass Endorphine ausgeschüttet werden. Und diese sorgen für Entspannung und Wohlbefinden.

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Mittwoch, 10. Juli 2013 um 07:59 Uhr in Wellness: Behandlungen | 1468 Aufrufe

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