Entzündungen können in vielfältiger Weise und an unterschiedlichsten Stellen im Körper auftreten. Die Behandlung gestaltet sich oft als langwierig und eventuelle Nebenwirkungen lassen sich nicht immer ausschließen. Doch es kann in einem solchen Fall sinnvoll sein, beispielsweise Enzyme gegen die Entzündungen einzusetzen. Bevor wir aber dahin kommen, muss man erst einmal wissen, was Entzündungen überhaupt verursachen.

 

Was sind Entzündungen?

 

Entzündungen werden klassisch als Abwehrreaktionen des menschlichen Körpers bezeichnet. Das Immunsystem löst diese aus, um eine Heilung herbei zu führen. Allerdings können diese Immunreaktionen auch überschießen, so dass sie den Organismus schädigen. Vielfach sind die Entzündungsherde nicht nur akut, sondern sie werden chronisch und können dann zu Schmerzen oder schwerwiegenderen Erkrankungen führen. Für die korrekte Ausheilung einer akuten Entzündung ist also schnelles Handeln erforderlich.

 

Entzündungen können dabei an vielen Stellen auftreten, zum Beispiel in den Muskeln und Gelenken, in den Sehnen, Organen, Nasennebenhöhlen und Bronchien. Die typischen Anzeichen können eine Rötung und Schwellung, Schmerzen, Überwärmung und gestörte Funktionen sein.

 

Enzyme einsetzen

 

Enzyme können bei der Behandlung von Entzündungen gut helfen. Sie gelten als natürliche Heilmittel und sollen das Immunsystem so beeinflussen, dass es gegen die Entzündungsherde vorgeht. Nachdem das Immunsystem seine Abwehr erfolgreich gemeistert hat, können die Enzyme dabei helfen, die Abwehrreaktionen wieder auf ein normales Maß zu bringen. Auch sollen sie dabei helfen, chronischen Entzündungen entgegen zu wirken und somit vor nachhaltigen Erkrankungen helfen.

 

Enzyme für schnellere Heilung

 

Enzyme helfen zudem bei schnellerem Abheilen von Verletzungen. Ob blaue Flecken, verstauchte Gelenke oder gar gebrochene Knochen – in diesen Fällen wurde eine Vielzahl von Zellen im Körper zerstört. Oftmals befindet sich noch geronnenes Blut im Organismus, das als Schadstoff zu werten ist. Derartige Abfallprodukte müssen auf dem schnellsten Wege aus dem Körper transportiert werden. Und dabei können Enzyme helfen. Durch den Abtransport der Abfallprodukte wird Platz geschaffen, an dem sich neues Gewebe bilden kann. Auch Sportler setzen auf Enzyme, um Verletzungen schneller abheilen zu lassen.

 

Heilen Wunden generell schlecht oder verschwinden blaue Flecken nur langsam, kann das sogar ein Anzeichen für einen bestehenden Enzymmangel sein. Hier kann eine Kur mit Enzymtabletten weiter helfen.

 

Enzyme zur Linderung des Schmerzes

 

Wer unter Entzündungen leidet, der leidet oft auch unter Schmerzen. Diese gelten als Warnsignal des Körpers, mit dem er uns mitteilen will, dass wir jetzt etwas ändern sollten. Allerdings können Schmerzen auch bei chronischen Erkrankungen auftreten und das eigene Leben damit nachhaltig beeinflussen.

 

In diesem Fall können Enzyme ebenfalls eingesetzt werden, da sie das Schmerzempfinden beeinflussen können. Die Kinine und Prostaglandine, die beim Abheilen von Entzündungen freigesetzt werden, wirken schmerzlindernd, jedoch erst, nachdem sie aufgespalten wurden. Und genau dafür zeichnen die Enzyme ebenfalls mit verantwortlich.

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 08. Juli 2013 um 07:58 Uhr in Gesund leben & ernähren | 1383 Aufrufe

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