Beim Schminken machen Frauen viele Fehler, und das selbst, wenn sie schon seit Jahren mit Kajal, Mascara und Co. herum laufen. Das Beruhigende daran: Nicht nur die Durchschnittsfrau patzt beim täglichen Schminken, sondern auch Stars und Sternchen unterlaufen, wenn sie einmal selbst Hand anlegen, jede Menge Fehler. Die größten Fehler beim täglichen Schminken wollen wir heute vorstellen.

 

Rund um die Augen

 

Schon beim Lidstrich beginnt die Fehlerquote in die Höhe zu schnellen. Dieser wird nämlich sehr oft deutlich zu dick gezogen. Das hat zur Folge, dass das Auge kleiner wirkt und somit optisch nach unten gedrückt wird. Die Empfehlung von Experten für diesen Fehler: Zuerst den Lidstrich am inneren Lidrand ziehen, danach zum Wimpernkranz gehen und eine feine Linie zwischen die Wimpern setzen. Anschließend folgt ein doppeltes Tuschen der Wimpern und der Lidstrich wirkt perfekt. Er ist dann nämlich kaum zu sehen, kann aber das Auge dennoch in seiner Form definieren und sorgt dafür, dass die Wimpern kräftiger und voller wirken. Dadurch wirkt der gesamte Look natürlicher.

 

Auch beim Auftragen der Mascara kommt es häufig zu Fehlern. So werden die Wimpern oft nach außen gebürstet, doch verschließt dies die Augen. Besser ist es, die Wimpern in Richtung der Nasenbrücke zu bürsten. Dann stellen sie sich ähnlich einem Fächer auf und der Blick wirkt offener und wacher.

 

Die Augenbrauen sind ebenfalls ein häufiger Fehlerproduzent. Ein junger und frischer Look kann entstehen, wenn die Augenbrauen richtig nachgezogen werden. Wer die Brauen zupft, sollte auf ein gutes Maß achten. Vielfach ergeben sich aber eine zu dünn gezupfte Variante oder eine dicke Mitte mit zu dünn auslaufenden Enden. Auch wer nur den reinen Augenbrauenstift verwendet, ist oft nicht gut bedient. Denn dies wirkt sehr hart und streng. Besser ist es, den Stift zur Definition der Brauenform zu nutzen und ihnen Fülle mit Farbpuder zu verleihen.

 

Viele Frauen möchten Smokey Eyes, verrucht und sexy, aber dennoch sanft sollen sie aussehen. Zu schminken sind sie dagegen recht schwer. Weiche Übergänge sind das A und O für gelungene Smokey Eyes. Hierfür wird zunächst eine Lidschattengrundierung aufgetragen, die dafür sorgt, dass alle weiteren Produkte fixiert werden. Ein weicher Basiston, wie Champagner oder Goldrosé wird im nächsten Schritt vom Wimpernkranz bis zur Augenbraue auf das komplette Lid aufgetragen. Danach folgt ein dunklerer, aber trotzdem sanfter Farbton, den man von den Wimpern ausgehend bis zur Lidfalte auftragen sollte. Zum Abschluss gibt es eine dunkle Schattierung, die als Umrahmung der Augen entlang des Wimpernkranzes aufgetragen wird. Mit einem Pinselchen können die Übergänge dann verblendet werden.

 

Fehler beim Grundieren, Abdecken und Co.

 

Viele Frauen tragen gerne Bronzer auf, um ein frischeres Aussehen zu erhalten. Aber hier kann schon ein kleiner Hauch zu viel sein und Frau sieht aus, wie eine orangefarbene Discokugel. Beim Auftragen von Bronzer gilt, dass man sich zunächst auf den Haaransatz, die Kieferpartie und die Wangen konzentriert. Danach gibt es ein hauchzartes Finish für das restliche Gesicht. Auf die Wangen kann noch etwas Rouge aufgetragen werden, so dass diese frischer wirken.

 

Der klassische Abdeckstift darf beim Schminken nicht fehlen. Allerdings sollte der Concealer nur maximal ein bis zwei Farbstufen heller als der eigene Hautton sein. Andernfalls kann das Abdecken nur zu noch mehr Auffälligkeiten führen. Aufgetragen wird der Concealer grundsätzlich vor der Grundierung.

 

Die Grundierung ist ebenfalls von Bedeutung. Sie darf aber nicht, wie viele Frauen es tun, an die eigene Gesichtsfarbe angepasst werden. Der Grund liegt darin, dass unsere Haut an verschiedenen Stellen unterschiedliche Nuancen aufweist. Wer eine passende Grundierung sucht, sollte die Hautfarbe am Schlüsselbein zugrunde legen, da diese einen guten Mittelwert der Farbnuancen hat. Das ist insbesondere im Sommer von Bedeutung, denn Körper- und Gesichtsfarbe sollen miteinander harmonieren.

 

Auch beim Pudern kann so einiges schief gehen. Transparenten Puder würden sich zwar viele Frauen wünschen, doch gibt es diesen nicht. Transparenter Puder bedeutet in der Kosmetikindustrie nicht durchsichtig, sondern weiß. Um ein mattiertes Finish zu erreichen, muss deshalb sehr sparsam mit dem Puder umgegangen werden, da man sonst schnell fahl oder fast schon gespenstisch erscheinen kann.

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Mittwoch, 02. Oktober 2013 um 07:47 Uhr in Beauty: Grundlagen | 1354 Aufrufe

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