Die Buche zählt ebenfalls zu den Bäumen, die der Gesundheit förderlich sein können. Die Buche gab den Buchstaben, aber auch den Büchern ihren Namen, was sich auf die alten Germanen zurückführen lässt. Sie nutzten den glatten Stamm des Baumes, um Botschaften in diesen einzuritzen.

 

Auch Johannes Gutenberg hat ein Schriftzeichen aus dem Holz der Buche geschnitzt und dieses in Papier gewickelt. Dadurch hinterließ das Holz einen Abdruck auf dem Papier – den Buchstaben. Diese Entdeckung soll es sogar gewesen sein, die Gutenberg dazu inspirierte, den Buchdruck zu entwickeln.

 

Buche als Jungbrunnen für die Haut

 

Noch gar nicht lange ist es hingegen her, dass Forscher aus Frankreich entdeckten, dass das Buchenholz auch Bestandteile aufweist, die als Jungbrunnen für die Haut genutzt werden können. Dieser Inhaltsstoff ist Xylose, ein Zuckerstoff. Er kann zu Pro-Xylane verarbeitet werden.

 

Und diese wiederum können die Regeneration der Haut unterstützen und die Produktion von Kollagenfasern anregen. Kleinere Fältchen können so gemildert werden oder sogar ganz verschwinden. Außerdem soll Pro-Xylan dabei helfen, verstärkt Gylkosaminoglykane in der Haut zu bilden. Sie können die Lücken zwischen den Kollagenfasern füllen, so dass die Haut straffer und jünger erscheint.

 

Auch die Buchenblätter können verwendet werden. Frische Blätter werden als Salat verarbeitet, sie können aber auch blanchiert und wie Spinat serviert werden. Werden die Blätter gehackt, lässt sich damit ein Kräuterquark bereiten. Und wer die Bucheckern nutzen möchte, der kann sie mit Butter und Zucker rösten. Sie dienen dann als süße Nascherei.

 

Auf dem Buchenholz können verschiedene Speisen geräuchert werden und nehmen so einen besonders feinen und leckeren Geschmack an. Gerade Fisch und Fleisch erhalten eine aromatisch-würzige Note und werden durch das Räuchern länger haltbar gemacht.

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 17. Juni 2013 um 07:37 Uhr in Beauty: Erfolge | 1336 Aufrufe

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