Die Erle ist ebenfalls einer der heimischen Bäume, die unsere Gesundheit unterstützen können. Im Mittelalter gehörte die Erle dabei zu den eher gefürchteten, mystischen Bäumen, denn sie siedelte sich vor allem in feuchten Gebieten an. Diese galten in der Bevölkerung zu jener Zeit als unheimlich, denn hier sollten die bösen Geister wohnen. Auch, dass das Holz der Erle, wenn sie gefällt wird, an der Schnittstelle blutrot anläuft, verhalf der Erle nicht unbedingt zu mehr Vertrauen in der Bevölkerung. Aus diesem Umstand hat sich übrigens die Sage ergeben, dass Bäume bluten, wenn sie gefällt werden.

 

Die Verwendung der Erle früher

 

Früher war das Erlenholz sehr beliebt. Es wurde für verschiedene Dinge verwendet. So konnten daraus Holzschuhe und Schusterleisten werden, aber genauso Geschirr hat man aus dem Holz angefertigt.

 

Mit der Rinde konnte Leder gegerbt werden und selbst zum Färben wurde sie eingesetzt. Die Zapfen der Erle wurden genutzt, um daraus schwarze Tinte zu gewinnen. Doch nicht nur rein praktische Anwendung fand der Baum, sondern auch gesundheitliche Wirkungen wurden ihm schon früh nachgesagt.

 

Gesundheitliche Wirkungen der Erle

 

So sagte die Naturheilkunde der Erle Heilkräfte nach. Sie sollte Schmerzen lindern können und sogar Fieber sollte durch Erlenanwendungen gesenkt werden können. Hals- und Zahnfleischentzündungen wurden mit einem Sud behandelt, der aus den Blättern und der Rinde des Baums bestand. Mit diesem Sud wurde anschließend gegurgelt.

 

Und auch heute noch gibt es viele Restaurants, die diese gesundheitlichen Wirkungen kennen, aber genauso den Geschmack und Bestandteile der Erle entsprechend in leckeren Speisen verarbeiten.

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Mittwoch, 19. Juni 2013 um 07:39 Uhr in Weitere Empfehlungen | 1288 Aufrufe

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